Kommentare aus der AMAZONAS-Box
Politik und Technik aus München - Pazifistisch
mit dem Fahrrad (Peace, cycling and more)
Donnerstag, 24.2.2005    

Suchmaschinenzensur? Nein danke!

irgendwo las ich schon davon (ach ja: Tageschau), und molli123 erinnert mich:

Unter dem Vorwand des Jugenschutzes sollen Suchmaschinen bestimmte Inhalte nicht mehr anzeigen.

Eine Zensur findet statt. Steht nicht in der Verfassung. Macht das was?

Eine Minderheit in Berlin

Dort am Klausnerplatz gibt es auch Schneeradfahren, schön. Rosawolke rühmt es als "eine besondere Erfahrung".

Welcher Art die ist überläßt sie aber einem selber auszuprobieren. Letztes Wochenende hab ich meine hier schon angetippt.

Wahl im Norden

(S-H) Ich würde es da und dort anders formulieren, aber eigentlich sehe ich es ziemlich ähnlich wie robman ...

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auch eine Drupal-Site ;-)

Mittwoch, 23.2.2005    

Mainz gebusht

Inzwischen will ich von dem Typen nichts mehr hören und sehen, aber das muß noch:

via Lazerte zum Netzbuch endlich zu Impfinity

Dort wird anschaulich geschildert, welcher Ausnahmezustand den Leuten aufs Auge gedrückt wird.

Unter anderem ist mir auch nicht klar welche Rechtsgrundlage es zuläßt zu verbieten, ein Bettlaken ans Fenster zu hängen (eines der zahlosen Verbote).

Just haben Friedensgruppen aufgefordert, genau dies zu tun!

Vielleicht lernt dieses Land mal dazu - diese Regierung ist jedenfalls nicht dazu in der Lage ... :-(

Ach ja, es spricht sich möglicherweise rum: Das ist nicht einfach Sachzwang, sondern politsch systematisch ausgeweitete Machtausübung - es hat Methode. Mir fehlt die Ruhe dies so zu erklären wie wie ich es gerne erklärt sähe.

rtfm zeigt eine schöne Collage von Indymedia ... satteltdie.jpg

- Was anderes, vorhin am Marienplatz München: KK - Kalte Kundgebung. War aber trotz Kälte ok, vielleicht kommt noch was.

Bush in Mainz - Wir in München

wer nach Mainz will guckt hier: www.notwelcomebush.de.

Unter der Woche ist das aber für die meisten zu weit, drum treffen wir uns in München am Marienplatz. Die ausdauernde Donnerstagsmahnwache ist auf den Mittwoch umgezogen - 16 Uhr Marienplatz. Um 17 Uhr dann Kundgebung dort.

ich sagte es schon, Poster dazu dort (auch hier)

Der bundesweite Aufruf als PDF

Cartoon: Albert Gattung, Bad Münster

Mittwoch, 23.2.2005    

Mileva-Maric-Jahr?

Während Genosse Tabu zu Einstein Sozialismus einfällt - nicht schlecht - erinnert Charming Quark an eine Schattenseite - das indiskutable Verhalten zu Mileva Maric.

Trennungen sind Alltag - kann eigentlich jedem passieren. Aber so ein Text?

Politische Prinzipien ...

... bei IT&W:

Meine Rede: alles was eine Zentrale hat, ist vom Teufel.

Falludja - Audiostatement

Diese Technik hatten wir bisher zu wenig genutzt - jetzt gibt es das Statement der Gäste aus Falludja als kurzes Tondokument (MP3 6 Min. 2.7 Mb) in der übersetzung von Magdi beim Münchner Friedensbündnis

Montag, 21.2.2005    

Wob's Poster

Jedes dieser Poster läßt sich als Din-A4-PDF-Datei (ca. 30 -140k) herunterladen - Ausdrucken zum Gebrauch bei den Aktionen ...

Bush-Poster Bush-Poster Bush-Poster Bush-Poster Bush-Poster Bush-Poster Bush-Poster Bush-Poster

Das fängt schon mal gut an ...

Tausende demonstrieren gegen Bush in Brüssel berichtet die Netzzeitung heute.

ab Dienstag gibt es hierzulande überregional Bush-Not-Welcome, siehe www.notwelcomebush.de

und am Mittwoch in München. Hinter dem Friedensbündnislink (auch Bild-click) stecken 8 Poster als PDFs zum Download!

(Hier und hier hatte ich Bush schon).

Fußnote: Die Bush-Proteste richten sich nicht nur gegen den mörderischen Besucher, sondern auch gegen seine hiesigen Partner, die das alte Sprichwort spielen: "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich"

Sonntag, 20.2.2005    

Trackback-Spam

Jetzt hat es auch mich erwischt: Die Herrschaften hier - www.tigerspice.com - haben sich bei den Trackbacks eingeschlichen.
Mal sehen - Drupals Spam-Modul ist jetzt installiert, bin gespannt ...

Morgen abend ..

Logo Freidenker gleich zwei wichtige Veranstaltungen:


Bei den Freidenkern klärt Martin Gruber: "Bildung ist keine Ware". Ich hab Martin oft mitbekommen, er kennt sich als Berufsschullehrer ausgezeichnet aus! (19:30 Uhr, Fleischerstr. 3)

Gruppenfoto Der seit wenigen Jahren "wiederbelebte" Club Voltaire ist immer einen Besuch (20:00 Fraunhoferstr. 9 Rgb.) wert, diesmal: "Da wusste ich, es wird schlimm", Vortrag mit Hugo Höllenreiner - Widerstand der "Zigeuner" in Auschwitz, eigenes Erleben ...

(... und ich hab dann doch keine Zeit ...)

Mitgehört II

IBM ist pc - unbedingt!

Denn: Steckverbinder dürfen jetzt - neue company policy oder so ?! - auf keinen Fall mehr mit "male" oder "female" bezeichnet werden -

sowas sexistisches verträgt sich schließlich nicht mit dem clean Anspruch

Mitgehört

"Bauernfrühstück kenne ich, aber was ist ein Autorenfrühstück"

Sonntag, 20.2.2005    

Irak einig: Besatzung raus

(Ergänzung: Ein ausführlicherer Bericht vom gleichen Abend erschien auf Englisch bei Indimedia Irland - die Verbindunen aus München sind eben vielfältig)

Die Leichenbilder sind bedrückend, das Thema zunächst kompliziert - und dann doch ganz einfach:

Die Iraker sind sich einig - raus mit der Besatzung. Sie sind sich nicht automatisch über den Weg einig.

Zur jüngsten Wahl: Eine Religionsgemeinschaft forderte zur Wahl auf - und hatte im Sinne der Religion Autorität, diese Leute wählten (ebenso wie die Kurden, die vom Regime unterdrückt worden waren. Aber: wie hier neulich erst erklärt - mit dem klaren Vorum: Amis raus.

Andere haben die Wahl gleich als Farce gesehen und Boykott betrieben.

Eigentlich die einzigen Iraker, die die Amis im Land behalten möchten, kamen mit den Amis ins Land.

Bekanntlich (ich hoffe doch "bekanntlich") war der Irak ein säkularisiertes land (Der eine Referent berichtet: als er sein Studium abschloss, wußte er nicht, zu welcher Religion seine verschiedenen Nachbarn gehören).

Die wahlosen Anschläge auf Moscheen und Kirchen aller Art nützen den Amis und verlängern die Besatzung. Vor dem Überfall der Amis kannte Irak diesen Terror nicht, der Krieg hat - unter anderem und zum Beispiel - zum "Begleichen alter Rechnungen" geführt, vieles davon wird bei den rivalisierenden Geheimdiensten aus dem Ausland vermutet!

In Al Falludja war eine Bevölkerung, die militärischen Widerstand gegen die Besatzung zunächst hinhaltend durchstand - egal wie man die Opfer und den Weg einschätzte - es war im Gegensatz zum Angriff legitm.

Die USA kamen mit Behauptungen von Terroristen im Ort - das war die lokale Variante der Lüge von den Massenvernichtungswaffen.

Ganzjahresradfahren

Es ist so subjektiv - täusche ich mich, oder haben tatsächlich die Winterradfahrer zugenommen?

Jedenfalls finde ich es beruhigend, daß sich auch jetzt Radfahrer an den Ampeln schon mal stauen können, denn je mehr desto besser hat man es auf der Fahrbahn.

Um diese Zeit gibt es ausnahmsweise freie Auswahl zwischen Fahrbahn und "Radweg", da man praktisch immer annehmen kann daß die Bodenverhältnisse beim "Radweg" unzumutbar sind. Mitunter führen dann die Schneedämme und andere Merkwürdigkeiten der Radwegeführung dazu, daß der kürzeste Weg trotzdem über den "Radweg" führt.

Warum ich so fahre? Von "Haustüre zu Haustüre" gefällt mir einfach besser als von "Tiefgarage zu Tiefgarage", und das Fahrrad hat hier immer noch die berechenbarste kurze Fahrzeit. Bei Pannen (selten) und Extremwetter (in München auch sehr, sehr selten) ist immer ein Taxi drin. Ok - Meine Strecken sind nicht sehr groß, und wenn es eine deutlich kürzere (hin und zurück) Fahrzeitbilanz bringt (auch sehr selten!), lande ich doch beim MVV.

Jüngst, als es so kräftig schneite, war es beinahe lustig wie die Autos langsam, wie auf Eiern fuhren. Dafür hat der Schnee für unsereiner Schlaglöcher und Tramschienen usw. versteckt, man muß auf alles gefaßt sein.

Bei den Bodenbedingungen ist ständige Anpassung fällig - je nach Tag, Tageszeit, Stadtteil usw. ist es anders. Am anspruchsvollsten sind die kleinen Nebensträßchen.

Na und.

100 Jahre Freidenker

... das muß jetzt noch rein:

Zur Feier des Jubiläums macht Schocki die Freidenker zum "Google des Tages".

Die Junge Welt hat ihn wohl drauf gebracht mit dem wunderhübschen Titel »Glauben Sie noch ...«
»... oder wissen Sie schon?«

In München bin ich - unvermeidlich passiv - selber dabei, und das schon ziemlich lange ...

Freitag, 18.2.2005    

US-Kriegsverbrechen in Falludja: Augenzeugen berichten

Eine verdienstvolle, wenn auch traurige & zornige Rundreise:

Morgen in München, und noch ein paar Termine anderswo:

Wir mußten ohnmächtig verfolgen, wie die Stadt Falluja durch den US-Angriff vernichtet wurde. Hier nicht mehr viel Worte:

Samstag, 19. Februar, 19 Uhr im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80

AL FALLUJA - Zeugnisse aus einer verwüsteten Stadt; Dr. Mohammad J. Haded und Mohammad F. Awad, Ärzte aus Falluja berichten

rtfm brachte es, ebenso G. TABU (und einiges dazu), bei A New Morning, und das Meiste steht beim Iraktribunal (mit Terminliste). In vielen Terminkalendern, so auch hier.

Durchgeführt in München durch München gegen Krieg und Münchner Friedensbündnis. Gute Idee: Am Sonntag vormittag gibts dazu eine Pressekonferenz mit den Gästen aus Falluja!

Schlimm: Das Massaker war vorhersehbar, hier ein Artikel vom September.

Mythos "Lohnnebenkosten"

Das geht mir schon lange gegen den Strich, wie besagter Mythos strapaziert wird - hier gibts Hirnfutter dazu:

Unternehmer und Politiker behaupten, dass hohe Lohnkosten für Krise und Arbeitslosigkeit verantwortlich sind. Elegant erscheinen da Forderungen, die "Lohnnebenkosten" zu senken. Senken von "Lohnnebenkosten" heißt aber Senkung von Löhnen. Warum das so ist und warum Lohnsenkungen Gift für die Konjunktur sind, können aus dem Artikel im "WiPo Info 1/2005" ersehen werden.

Leider machen es die Kollegen einem schwer, diesen Link direkt zu setzen - geht nur wenn man die ganze Seite nimmt - und dort die PDF-Datei raus holt, ausnahmsweise also: WIPO bei ver.di

(aus einem VL-Verteiler via m-sf-Mailingliste)

Donnersberger Brückn

Doch, das ist der richtige Einstieg zum Wochenende:

das entdeckte ich zwar schon vor ein paar Tagen (via Munichblogs), aber erst jetzt komme ich dazu ihn hier einzubauen:

eine paradoxe Freundschaftserklärung an das Stadtgetüm "Donnersberger Brücke" in Bild und Ton, leider nur via (Quicktime-) Streaming (auch das noch), aber irgendwie ... kann man das vorzeigen. Ich radle viele Tage sogar mehrfach über diese Brücke und drunter durch - also muß das hier erscheinen!

Donnersberger-Bruckn bei odd-fish-media.

Der Sound ist von Willi Astor, trotzdem ...

DIE RAVEN HOMEPAGE

Diesen Link hab ich auf der IMC-(Indymedia)-Mailingliste aufgegabelt:

  kai.iks-jena.de

Für Privacy und Datenschutz kann man nicht genug tun, drum hier die Empfehlung: angucken.

inzwischen etwas reservierter: die benutzen PAYPAL :-(( ... ich glaub in die "Dauerliste" nehem ich den Link nicht auf, das hier muß genügen.

Freitag, 18.2.2005    

German Foreign Policy

Diese Seite beansprucht vor allem, das Ausland über deutsche außenpolitische Machenschaften aufzuklären.

Wie sich gezeigt hat, ist dies auch im Inland unverzichtbar, und ich verlinke die hier (endlich).

Mag Wompel über Gewerkschaften und Regierung und

Hier ein Beitrag von Mag Wompel, den ich weil lesenswert hier bewerben möchte.

Sommer hat als DGB-Chef jüngst kapituliert (siehe diverse Presse) - eigentlich sollte er damit auch zurücktreten, denn was soll er so noch. Schon davor entstand dieser Redebeitrag, mir erscheint es gerade dazu passend darauf hinzuweisen!

Mags Vortrag vom Januar 2005 geht in eine andere Richtung - voila! (Lest halt nach)

Mag ist die Redakteurin von http://www.labournet.de/ - die haben leider keinen Feed und kommen deshalb hier nicht so oft vor ...

Dienstag, 15.2.2005    

Naomi Klein über das Ergebnis der "Wahl" im Irak

Gegen die Besatzung nennt es A New Morning und faßt so zusammen, was Naomi Klein bei ZMAG beschreibt:

"Das ist das Ergebnis der Wahl: Eine überwältigende Mehrheit der Iraker ging zur Wahl, um die von Amerika installierte Regierung Iyad Allawi rauszuwerfen. Diese hatte sich geweigert, die Amerikaner zum Rückzug aufzufordern. Eine entschiedene Mehrheit von Wählern stimmte für die ‘Vereinigte Irakische Allianz’ (UIA). Ein zweiter Schwerpunkt des UIA-Programms besteht in der Forderung nach einem “Zeitplan für den Rückzug der multinationalen (Streit-)Kräfte aus dem Irak”. Das Parteiprogramm des siegreichen UIA-Bündnisses enthält noch weitere eindeutige Botschaften ..."

Der Titel des Artikels auf deutsch:"Sie zeigen uns den lila Stinkefinger".

Trotz des Titels ;-) - der Artikel verpaßte mir eine Menge Einsichten, für die ich sonst sehr viel länger gebraucht hätte.

Arbeitsteilung

"Schwarz-Gelb hat die Arbeitslosigkeit kreiert und Rot-Grün sich als unfähig erwiesen sie zu beseitigen. (aus den SpOn-Kommentaren gefischt; trotzdem ;-)

Montag, 14.2.2005    

Gefahren und Gefahren

In Hamburg tickt man so:

Christoph Ahlhaus, Innenexperte der Christdemokraten, (erklärt) seine Strategie wie folgt: "Der Beitrag der Hamburger CDU zur Bekämpfung des Rechtsradikalismus ist, dass wir uns innenpolitisch so aufstellen, dass es rechts von der CDU kein Bedürfnis für eine weitere Gruppierung gibt."

... auch bei der SPD sieht es nicht besser aus, Rechtsradikalen will man dort vor allem mit einer massiven Beschneidung der Grundrechte begegnen, welche dann natürlich für alle Bürger gilt.

das „Abendblatt“ spricht aus, was ihm wirklich Sorge bereitet: „Das Problem: Rechte Aktionen rufen linke Gegendemonstranten auf den Plan.“

(lesenswerter Artikel, Link hier http://de.indymedia.org/2005/02/107022.shtml aus den Kommentaren gefischt).

Blockade wie schade

Noch zum Freitag - leider kann ichs nicht selber nachprüfen, aber die Freunde des Straßensports berichten auf Indymedia u.a. über einschlägige Staumeldungen in München:

[Freitag] " ... 18 Uhr: Auf der BDI-Tagung verkündet der Moderator des Abschlusspodiums, das leider auf Herrn Breuer (Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken) verzichtet werden müsse, da dieser in eine Blockade gekommen sei. ..."

Persepolis

Passend zum glücklich verhinderten Abschiebeversuch noch was vom Schockwellenreiter:

Das Kopftuch war nur der Anfang. »In ihrer autobiografischen Comic-Geschichte Persepolis erzählt die iranische Zeichnerin Marjane Satrapi von der Tragödie der iranischen Revolution und von den verlorenen Hoffnungen der bürgerlichen Linken. ...«

Solidarität kann Leben retten

Aus der Jungen Welt via Schocki:
In letzter Minute ist am Donnerstag abend die Abschiebung der 25jährigen Iranerin Zahra Kameli gestoppt worden. Der Lufthansa-Pilot weigerte sich kurz vor dem Start, die junge Frau gegen ihren Willen in den Iran auszufliegen. Dort droht ihr die Todesstrafe, weil sie zum Christentum übergetreten ist und einen neuen Partner hat. Nach Informationen von Amnesty Internatonal könnte Kameli im Iran wegen Ehebruchs gesteinigt werden.
Allerdings sind bei der Protestaktion am Flughafen 62 Leute verhaftt worden. Eher gehörten Schily und Co in den Knast -