Kommentare aus der AMAZONAS-Box
Politik und Technik aus München - Pazifistisch
mit dem Fahrrad (Peace, cycling and more)

Kulturelles

Samstag, 3.6.2006    

flexible Arbeitszeiten

Stuttmann wieder mal (mit einem Klassiker) (via CNH Berlin).

Mittwoch, 31.5.2006    

Bildungsmarkt

Lernen und Weiterbildung finden mehr und mehr in ziel- und zweckgerichteten Qualifizierungen statt. Der Schwerpunkt liegt auf Effektivität, Wirtschaftlichkeit und einer möglichst kurzen Ausbildung. Freie und kritische Wissenschaft sowie eigenständig denkende Studierende stehen nicht mehr im Mittelpunkt des unversitären Lebens.
 
Letztlich geht es um die Bedienung des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, ist die Hochschule tatsächlich ein Unternehmen. Nur bedient sie nicht die Studierenden, sondern die Wirtschaft. Der Studierende wird also letztlich nicht – wie propagiert – KundIn, sondern "Produkt".

Mit diesem Satz (Quelle) ist sozusagen die Katze aus dem Sack.

Und ich erinnere damit an das heutige Programm auf dem Marienplatz - eine ganze Latte an Künstlern unterstützt die aktiven Studierenden im Kampf gegen Studiengebühren.

Warm anziehen. Das Wetter ist kühl - so muß halt das Programm einheizen ... ;-)

(siehe auch da)

Montag, 22.5.2006    

Rock gegen Studiengebühren (+Korrektur)

Man wehrt sich, und nicht schlecht. In München. AStA der GSU - "Geschwister-Scholl-Universität"! und, jawoll, auch von den Fachhochschul-Studenten.

Es fehlen welche: Die Studentenvertretung von der TU. Die haben wohl schon auf Karriere umgeschaltet - Sozialauswahl funktioniert - wenn die Eltern das Geld haben, kann es einem doch nur Recht sein, wenn die Politik per Geld einem die ärmere Konkurrenz vom Leib hält ...

So ähnlich muß ich das wohl verstehen. Den nötigen Protest gegen Bildungsklau versandeln die TU-ler jedenfalls :((
Außerdem: Es wäre schön gewesen, wenn das Team vom Stustaculum (sind wohl am wenigsten TUler, korr. - trotzdem) sich zur Unterstützung bereit gefunden hätte Mein Fehler - s.u..

Jetzt hoffe ich doch, daß es Studenten von der TU gibt oder auch 'ne Fachschaft, die sich doch aufraffen ...

Auf dem StuStaCulum - läuft gerade! - wird es auch Mobilisierung für "Rock gegen Studiengebühren" geben! Entschuldigung für meinen Fehlgriff vorher - siehe Kommentare

Also, unterstützen wir halt die Kämpen von Uni und FH:

Mittwoch, 31. Mai 2006, Marienplatz: Rock gegen Studiengebühren

Übrigens, bemerkenswert: Während die Unterstützung von den TU-Schlaffies ausbleibt, gab es erfreuliche Solidarität bundesweit von ASten, auch via Freier Zusammenschluß von Studentenschaften (FZS) und Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS)

Doch ja: Auf der TU-Studentenvollversammlung und auch hier - Links weg! -wurde die Veranstaltung mit angekündigt - immerhin ... (damals)

Siehe auch www.rockgegenstudiengebuehren.de, funktioniert gerade noch nicht? inzwischen auch!

Samstag, 20.5.2006    

Ganz-Schnell-Kurs USA

Da ist ein Video, das ich egal Flash, XyTube oder Wmv grad empfehle ;-)
Volker Pispers, hier als Download bei absolutmarkus (WMV 15Mb).

via sapere aude mit dem schönen Satz “Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur.”

Dienstag, 16.5.2006    

Moloch Bertelsmann

Die Nachdenkseiten sind entsetzt - Zeit sponsored by Bertelsmannstiftung.

nachlesen, wer Bildungspolitik ernst nehmen will!

Hier nur "pars-pro-toto":
(Übrigens: Das CHE, das so nebenbei den Banken zu einem neuen Kreditklientel verhilft, hat in Zusammenarbeit mit Capital jetzt auch einen "CHE-Studienkredit-Test" erstellt! So wäscht eine Hand die andere: Zuerst setzt man die Studiengebühren politisch durch, dann wirbt man für die Kreditangebote der Finanzinstitute.)

Freitag, 12.5.2006    

Ein Fall von ".. dabeigewesen"

Leider bin ich nicht dabeigewesen, als ganz viele an Abendroth erinnerten, aber dafür RR, der dies im Linksnet angenehm/angemessen ausführlich schilderte.

Zwei große Veranstaltungen mit mehreren Hundert TeilnehmerInnen fanden statt, ausgerichtet am 2. Mai 2006 vom Institut für für politische Wissenschaften in Marburg (u.a. mit Herbert Claas, Norman Birnbaum, Frank Deppe, Theo Schiller, Hans See, Gerhard Stuby, Franz Neumann, Michael Buckmiller, Reinhard Kühnl, Karl Hermann Tjaden, Lothar Peter) und wenige Tage später am 6. Mai 2006 in Frankfurt am Main vom IG Metall-Vorstand, Funktionsbereich Gesellschaftspolitik / Grundsatzfragen / Strategische Planung, dem Herausgeberkreis der Schriften von Wolfgang Abendroth und WISSENtransfer (u.a. mit Jürgen Peters, Frank Deppe, Jürgen Habermas, Alex Demirovic, Hans-Jürgen Urban, Uli Schöler, Joachim Perels, Detlef Hensche, Norman Paech, Michael Buckmiller, Heinz Brakemeier, Jakob Moneta, Reinhard Schwitzer, Jörg Wollenberg, Franziska Wiethold und Richard Detje).. Auch andernorts fanden kleinere Veranstaltungen statt. .

Man kann sich heute eine fruchtbare, wenn auch leider nicht authentisch beantwortbare Prüf-Frage vorstellen: "Was würde Abendroth dazu sagen?"

Zurück zu Rilling - am besten einfach nachlesen. Ich hab doch zwei Anmerkungen: Rainer Rilling fiel auf, daß keiner der Auftretenden das Wort "Linkspartei" in den Mund nahm. - Ist das wirklich so zentral? Kann es nicht auch sein, daß das Wissen um das Primat der außerparlamentarischen Entwicklung (oder wie man das bezeichnen möchte) mit einer berechtigten Zurückhaltung einhergeht, sich auf die parlametarische Schiene zu beziehen? Das schmälert nicht die Leistung derer, die sogar im Parlament gute Politik machen (finde ich), die sollten in ihren Selbstbewußtsein sich dadurch nicht stören lassen. Nur so als Anregung.

Ein ganz anderer Punkt: In der akademischen Umgebung von Abendroth hat J. Habermas wohl eine gewisse Bedeutung, und er taucht bei diesem Gedenken an Abendroth entsprechend oft auf. Mich stört der Typ ganz gewaltig, seit er sich - wie ich empfinde - als Hofschranze von Kanzler Schröder zur Rückendeckung für den rot-grünen Militärkurs hergab. Das ist unentschuldbar, und wenn der bei diesem schönen Gedenken so unbefangen dabei ist, halte ich es für notwendig, diese Funktion von Habermas wieder zu beleuchten, oder eher zu brandmarken. Ach ja, beim Thema EU hat er sich genauso übel positioniert ...

Wenn der Geburtstag Abendroths solch unerwartete Resonanz hatte, dann geht es auch um die neue Lücke auf dem Feld der politischen Moral, aus dem sich Grüne wie Sozialdemokratie mittlerweile kompromisslos opportunistisch verabschiedet haben.

Ja.

Bestimmte deutsche Professoren

Bestimmte deutsche Professoren - zum Glück gibts auch ganz andere - also diese Professoren erinnern an die unglücklichsten geschichtlichen Phasen bzw. machen deutlich, weshalb diese kein Ausrutscher waren - In dieser Geschichte nachzulesen: Der Prof verweigerte einer syrischen Studentin die Promotion mit Hinweis auf ihre Herkunft.

Am deutschen Bildungswesen ... soll die Welt genesen formuliert dazu Mpunkt

Sonntag, 7.5.2006    

Schellacksouvenirs

[Auer Dult Mai 2006]

Schellacksouvenirs

Kurz vor der Aufnahme lief der noch mit beeindruckender Lautstärke, ich war fürs Bild nicht schnell genug. Die alten Spieler kosten grob 300 - 600 Euro, gar nicht so wild finde ich, und ein paar Platten sollen auch dabei sein (Händler s.Attachment) [Auer Dult Mai 2006]

Schellacksouvenirs

Kannte ich noch gar nicht: Der Schalltrichter unten ins Gehäuse "reingefaltet" [Auer Dult Mai 2006]

Donnerstag, 4.5.2006    

Spiegel-BILD?

Samstag, 29.4.2006    

Frutiger bei ver.di

Ausnahmsweise zuerst gedruckt entdeckt:
(Link weg) ver.di PUBLIK würdigt den Schriftenmacher Frutiger.

Beim Umgang im Web wird man immer wieder mal an den Stellenwert der Schriften erinnert. Eine interessante Note, wie dies ver.di aufgreift.

Donnerstag, 27.4.2006    

Wolfgang Abendroth, Erinnerung zum 100.

Der Freitag erinnert an den 100. Geburtstag von Wolfgang Abendroth mit einer ganzen Seite, richtig!

Ich lies mich Anfang des Jahres schon erinnern, und ohne jetzt viel hinzuzufügen - Abendroth bedeutet mir viel.

Auch noch gefunden: "Seine" Uni machte ein Gedenksymposium - für mich etwas weit weg, aber es freut mich doch (Weniger, daß das inzwischen im Web verschwunden ist!). Und ja, es ist eine Abendroth-Schule erkennbar!

Sonntag, 23.4.2006    

Diese SPD ...

dem Faber komme ich nicht aus:

... diese SPD kann noch nicht einmal den Mund aufmachen, wenn ein "Bündnis für Erziehung" von der Leyenspielerschar der Pfaffen und Priesterlein als Reconquista der christlichen Werte ausgerufen wird. Wenn die Regierung Merkel die Trennung von Staat und Kirche angeht, müsste die Partei aufstehen, die unter dem Sozialistengesetz als "sozialdemokratische Freidenker-Gesellschaft" agierte. Abschreckend und abstoßend ist es auch, wie sich prompt Vertreter anderer Religionen anschleimen, die Indoktrination durch höhere Wesen in der Erziehung zu verankern. Bald werden auch sie hinzugezogen, nur die Resttruppe der Freidenker von der Humanistischen Union müssen draußen bleiben. Und natürlich diese schlimmen Menschen aus Ostdeutschland, Albtraum jedes Innenministers, sind sie doch bar jeder Religion aufgewachsen und damit auf einer niedrigen Entwicklungsstufe des Lebens stecken geblieben sind. ...

ja, seufz.

Im gleichen Aufwasch, äh, wwww, macht er eine Position zum Girls Day klar, er zielt z.B. auf die FhG: ...Im WWWW wurde die Veranstaltung schon mehrmals bekrittelt, weil Mädchen für doof gehalten werden .... Ich hätte mich nie getraut, das so direkt zu sagen - eine Marketingmasche wird angemessen beleuchtet, gut!

Falkirk Wheel

Falkirk WheelIsotopp zeigt es als Bild von seinen Reisen und ich bin hingerissen. Seit den Hausboot-Urlaubsreisen muß ich bei Schleusen immer hingucken - aber das ist wirklich was Besonderes.

Es markiert auch den Erfolg eines Trends: Die Kanäle des vorletzten und älterer Jahrhunderte verfielen - bis sie als Urlauberwege zu neuer Blüte erweckt wurden. Das "Rad von Falkirk" ist für mich ein Höhepunkt dieser Entwicklung - ein Neubau an einer bereits verschütteten Schleusentreppe!

Falkirk Wheel in BewegungEs wird auch in der Wikipedia gewürdigt.

Ich weiß noch nicht, ob auf der Strecke auch die "Selbstfahrer-Charter-Hausboote" rüber dürfen. Wenn ja, dann wird das wohl die nächste Hausboot-Strecke für mich.

Mehr feine Bilder auch bei der Solinger Hütte - zum Schiffe führen muß man dort also auch schwindelfrei sein ;-)

nur ein Gif

Videos zum Download fand ich auch, und hier, eher besser, viele Webcam-Shots vom Bau und ersten Betrieb.

Freitag, 21.4.2006    

Zündfunk? Zündfunk!

Der Zündfunk steht auf der Kippe - und kümmert sich wer?

Ich bin zwar nur ein "Selten-hörer", selbst LORA ist mir am liebsten live ;-) oder als MP3 ... aber zum Zündfunk hab ich eine Meinung. Ich bin allerdings nicht Zielgruppe, aber das ist ja normal.

Etwas tut sich, immerhin. Das wie immer verdienstvolle Telepolis hat die Aufmerksamkeit geweckt.

Es gibt auch ein süffisantes oder so Hinterhertreten (hier in Kommentaren), ich bin verduzt. Natürlich ist normal, daß unterschiedliche Geschmäcker beim Radio zum Zuge kommen. Wenn man über die Musik streiten will - ok, da kann ich eh nicht mithalten ;-) - aber ich erinnere mich daß die Redaktion politisch meist aufgeschlossener als bei anderen Programmen des Senders reagierte. In Bayern haben wir einen hohen "Gleichschaltungsfaktor", im Radio sowieso. Und so werte ich die Pläne den Zündfunk abzuschneiden geradlinig als politischen Zensurversuch, und als solcher müsste er in der Szene auch bekämpft werden.

Und die Hinterhertreter? Sie tun manchmal sogar so als ob was Besssres nachkommen könnte. Theoretisch ist das eine sehr schlichte und deshalb schwer zu diskutierende Behauptung. Ich fürchte daß da auch politische Animositäten ausgetragen werden.

Also - Gegenwehr unterstützen sag ich mal.

Tschernobyl Benefiz


20 Jahre Tschernobyl - nie wieder · Sonntag 23. April · 11 Uhr · Alter Rathaussaal
Benefiz · trio infernale Musik · Jörg Hube als Gast
(Veranstalterkreis; 15/10€)

Mittwoch, 19.4.2006    

religiöse Quacksalber aller Couleur

Da muß ich mich schlicht der Empörung vom Schockwellenreiter anschließen:

"... Warum wird in Deutschland überhaupt zugelassen, daß religiöse Quacksalber aller Couleur in öffentlichen Schulen oftmals noch wenig urteilsfähigen Kindern ihren Schwachsinn eintrichtern dürfen? Warum werden Religionsgemeinschaften nicht generell als Vereine behandelt, die dann in Konkurrenz mit Sportklubs, Jugendfeuerwehren, Volkstanzkreisen, Laubsägezirkeln und Naturschutzgruppen um jugendliche Mitglieder werben müssen? ... "

.
.

(ich bin ja fast versucht bei Schocki rhetorisch zurückzufragen: Frag doch mal Deine Tante SPD ;-)

Dienstag, 18.4.2006    

Get Rhythm

Wohl kein Geheimtip: bei www.sideload.com gibt es eine sehr komfortable MP3-Auswahl zum Download. Gleich probiert, dort gefunden: Johnny Cash - Get Rhythm MP3 3.1Mb - und schon wieder wech :(

via themaastrix

Donnerstag, 13.4.2006    

Die alltägliche Gewalt der Neonazis

Ulla Jelpke berichtet in Ossietzky (via Linksnet) über den haarsträubenden Umgang des Establishments mit rechter Gewalt, und wie alles mögliche an abstrakten Gefahren den realen Bedrohungen von rechts vorgezogen wird.

... In Karichs Wohnung fand die Polizei Nazifahnen, Hitlerbüsten und einschlägige CDs. Aber das Verfahren wegen des Überfalls auf Sebastian wurde vorläufig eingestellt. Begründung: Andere Straftaten Karichs würden vorrangig verfolgt. Verurteilt ist er bis heute nicht. ...

...

Der Rechtsextremist Emanuel R. hat, wie sich aus dicken Akten ergibt, in acht Fällen Menschen mit Springerstiefeln zusammengetreten. Eines seiner Opfer, Dominik, erklärte: »Jeder weiß Bescheid, was hier los ist, aber keiner macht was. Also sehe ich das eigentlich nicht ein, daß ich ein Opfer der rechten Gewalt geworden bin, sondern eigentlich mehr ein Opfer des Rechtsstaates hier.«

...

In der Gemeinde Auetal in Niedersachsen, 50 Kilometer westlich von Hannover gelegen, untersagte Bürgermeisterin Ursula Sapia ein »Rock-gegen Rechts«-Konzert im Dorfgemeinschaftshaus mit der Begründung, das Konzert berge »die Gefahr einer rechten Gegenreaktion«. Ein Polizeieinsatz zum Schutze der Veranstaltung wäre nicht verhältnismäßig, meinte sie.

und so weiter.

Das Establishment weiß, was es an seinen Rechten hat.

(In Ossietzky selbst fand ich den Artikel noch nicht.) - Jelpke, klar.

Freitag, 7.4.2006    

Copyright, Prozesse und zu viel Lehrgeld (Erg.)

Ein 17-Jähriger Azubi wird für die Verwendung von kostenlos verteilten Bildern, sogenannten Free Wallpapers, auf seiner Homepage zu “Schadensersatz” im Sinne von Lizenzgebühren in Höhe von mehreren Tausend Euro verurteilt.

Auch wenn ich jetzt nicht alle Datails nachgucken kann gibts von hier Unterstützung -> bei Marcel steht der Rest

Ergänzung: Bei fehlinformation.de wird's nochmal ausführlich beschrieben!

Offensichtlich ist Anwältin Silke Kirberg an den merkwürdigen Umständen der Vorgänge nicht ganz unbeteiligt ...

... jetzt hab ich schon angefangen, also hier weitere Links:

* http://www.to-you.de/index.php?bereichauswahl=25 *
* http://www.basicthinking.de/blog/2006/04/12/bulls-pressedienst-gmbh-ein-... *
* http://www.heise.de/ct/tv/artikel/65267 *

Mittwoch, 5.4.2006    

Bericht aus Ramallah

Mehr als ästethische Kritik bezüglich Kleidung, Schnurbart und der Wahl des Fahrzeugs gibt es an denen beim besten Willen nicht auszusetzen...

Asmus über palästinensische Sicherheitskräfte.

Solche Berichte (ich meine den ganzen Bericht) sind keine Überraschung mehr für mich, ettliche Münchner die dort waren berichten ähnlich aus Palästina!

die merk ich mir auch

Montag, 3.4.2006    

Wissenschaftsfreiheit?

Markus beim Linkslog stellt uns einen Skandal vor. Bitte selber durchlesen.

Sonntag, 2.4.2006    

Der Stolz der Bayern

Stolz von BayernHeute war Umzug der "guten, alten S3/6".

Eigentlich ... das alte Messegelände hat (hatte?) Gleisanschluß. Das Deutsche Museum glaub ich auch mal (Isartalbahn?). Wenn man das früher richtig gepflegt hätte, wäre die Fahrt heute überwiegend mit eigener Kraft möglich gewesen -- "wenn" :(

Infos zur Lok vom "alten Standort" - Link beim Museum inzwischen leider tot


noch ein paar Bildchen ...
Samstag, 1.4.2006    

Die so genannte Integrationspolitik

Die Armut muss beseitigt werden. Hartz IV und die Sozial- und Bildungskürzungen der Bundesregierung wie des rot-roten Senates müssen gestoppt werden. Beides schafft Ghettos.
 
Die Jugendlichen brauchen eine gute Bildung und Aussicht auf Arbeitsplätze. Stattdessen werden sie auf der Hauptschule verwaltet und in die spätere Arbeitslosigkeit hinein unterrichtet. Das ist frustrierend für Lehrer und Schüler.
meint Genosse Tabu, und setzt mit diesem Kommentar an anderer Stelle nach.

Ich kenne mich mit den Berliner Verhältnissen nicht aus, und auch von Münchner Schulen krieg ich praktisch nix mit (es sei denn die Polizei schreibt Briefe ;-), aber die Haupt-Diagnose traue ich mir dennoch zu.

Die so genannte Integrationspolitik in Deutschland ist ein schlechter Witz. Migranten werden nicht integriert, sondern diskrimminiert - knapp und klar.

Na also - der Druck wird sichtbar

Beim Streikposten lese ich mit Genugtuung vom Gejammer des Establishments: Der Streik im öffentlichen Dienst gefährdet die Münchner Opernfestspiele. Einzelne Opernaufführungen könnten nur konzertant oder teilweise szenisch aufgeführt werden, selbst wenn der Streik bis dahin beendet sein sollte. Auf Grund der Vielzahl an Produktionen müsse bereits „im Lauf der Spielzeit alles eingerichtet und geprobt werden“, so der Geschäftsführende Direktor der Bayerischen Staatsoper, Roland Felber. Weiter befürchtet er Beeinträchtigungen und einen „kulturellen Flurschaden“, wenn sich der Streik fortsetze.

Wie wär's, wenn es mal vernünftige Tarifangebote gäbe? Solange bei den Herrschaften das Denken nur die alte Richtung kennt, muß es beim Druck machen bleiben - sonst hätte man gar nicht anzufangen brauchen. Solidarität wär auch nicht schlecht.

Donnerstag, 30.3.2006    

Sind wir hier ..?

Verantwortung vor Gott? Hallo? Sind wir hier in Afghanistan oder was?

fukami bringt seine Empörung über die fromme Vereinnahmung hierzulande so schön rüber, da muß ich mich gleich anschließen. Anlaß ist eine Neuformulierung des Landesschulgesetzes, und dann schockiert ihn auch noch die Verfassung ;-)

... bisher scheinbar total überlesen ... Präambel ... "Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und ... "

Nach weiterem Stoff der Seufzer: Trotzdem schlimm genug, dass sich solche Passagen in unserer Verfassung finden.

Was sollen wir erst in Bayern dazu sagen ;-)

Ich hab noch einen ganz anderen Seufzer parat: es gibt ja doch Menschen, die einen menschenfreundlichen Gehalt in der religösen Botschaft finden und ernst nehmen wollen, und gleichzeitig Atheisten ohne Vorbehalte respektieren. Der Kontrast zum "Mainstream" ist frappierend und erhellend.

Ergänzung: dazu auch Goedart Palm bei Telepolis - ausführlich und gut!

Mittwoch, 29.3.2006    

Flüchtlingsrat, bayerischer

Der Bayerische Flüchtlingsrat kämpft um seine Finanzierung. Auf der Site gibt es einen aktuellen Terminkalender (war nicht immer so), und folgende Notiz möchte ich zitieren: Wir müssen endlich weg vom überkommenen, leicht paternalistischen Bild vom “klassischen” Flüchtlingsunterstützer, der getrieben durch seinen unermüdlichen Drang, Menschen zu helfen, sich als Einzelkämpfer für die Rechte von Flüchtlingen stark macht und der sich auch noch in seiner kargen Freizeit durch nüchterne und spröde Lektüre über die Schlechtheit der Welt informiert. Die “DeportationClass” und “Kein Mensch ist illegal” Kampagnen haben es vorgemacht: Flüchtlings- und Migrationsarbeit ... („Hinterland“)

(via Ökum. Büro)