| Mal ein Experiment: meine persönliche Darstellung - mehr spontan als ausgearbeitet. Rückmeldung auch recht :-) |
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| Mail an mich: f.iberl@amazonas-box.de Franz Iberl |
Wer Tippfehler findet, darf sie behalten.
2003:
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Sonntag, 13.7.2003
Auf Indymedia fand ich das treffende Bild, mit dem jemand die Hoffnung auf
Wirtschaftsbelebung durch Militär als "Münchhausenmäßig" beschrieb.
In der Wittstocker Heide wäre das erst recht pervers: Die Gegend ist mit den
Seenplatten wirklich attraktiv- und wer mag sich den urlaub dort antun bei garantiertem
Fluglärmangebot?
Mittwoch, 16.7.2003
Zur IG-Metall-Debatte (stoße gerade wieder drauf):
Der Streik scheiterte an der fehlenden innergewerkschaftlichen Solidarität, das war bald zu erkennen.
Wie wüst die Lage ist, zeigt
diese Info aus dem Labournet, nämlich das es keine
wirklichen streikbedingten Produktionsausföälle im Westen gab - alles nur Show.
Dazu gehört auch die tolle Idee, während des Streiks durch Haustarife die Szene
zu spalten ..
www.labournet.de ist auch sonst eine gute Adresse.
Sonntag, 13.7.2003
c
Heute mal historisch.
Auch wenn es nur "oral history" ist, es muß raus: Wie viel an Verbrechen aus dem 3. Reich wurde
beim "Wiederaufbau" unter den Teppich gekehrt. Ein bitteres Beispiel ist die "Sippenstrafe" durch
die Nazi-"Justiz": so kam es vor, daß alle erreichbaren Kinder zwangssterilisiert wurden, weil der Vater politisch
unliebsam aufgefallen war. Es ist schwer auszuhalten zu wissen, daß derartige Dinge nicht
ohne Beteiligung breiter Kreise möglich waren - und nach dem Krieg nichts gegen die Beteiligten geschah!
Jetzt leben die Beteiligen praktisch nicht mehr, aber der Fakt bleibt von Bedeutung.
Ebenso dazu: Auch die Bundeswehr hat diesen Geburtsfehler: Sie wurde mit Leuten der Naziwehrmacht aufgebaut -
und dieser "Fehler" ist bis heute nicht überwunden.
das muß noch rein
die
Bilder einer Aktion zur Bundeswehrausstellung
(bei Indymedia)
Hinweis: die Aktion finde ich toll; der Bericht dazu (extra Link folgen)
entgleist etwas mit Hau-drauf-Rhetorik "Antimilitarismus ist Angriff". Sei's drum; guckt einfach
Samstag, 12.7.2003
"Berlusconifreie Zone"
Kreidetafel am italienischen Vorspeisenspezialisten in der Maillingerstraße :-)
Beim heutigen Datum ist Kästner fällig:
"Am 12. Juli 2003 lief folgender Funkspruch rund um die Erde: dass ein Bombengeschwader der Luftpolizei
die gesamte Menschheit ausrotten werde. Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest, dass der Plan,
endgültig Frieden zu stiften, sich gar nicht anders verwirklichen lässt, als alle Beteiligten zu
vergiften. Am 13. Juli 2003 flogen von Boston eintausend mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort
und vollbrachten, rund um den Globus sausend, den von der Weltregierung befohlenen
Mord." Erich Kästner, Das letzte Kapitel
Mittwoch, 9.7.2003
Das BOMBODROM (Ihr wißt schon ..)
wurde heute (9.07.03) genehmigt.
(Übersichtskarte sorry, Link kaputt)
In diesem Sommer steigen dort mehrere Aktionen - Besuche und Solidarität willkommen!
Sonntag, 6.7.2003
Auf der attac-Mailinglist wurde ich auf
folgenden Artikel von Naomi Klein aufmerksam - Bush einmal
weiter gesehen!
Zitat: "Die US-Regierung wird normalerweise als "Unilateralist" bezeichnet, aber
ich glaube, das stimmt nicht ganz. Die Bush-Administration mag zum Alleingang
bereit sein, aber was sie wirklich will, sind Heerscharen sich selbst zensierender
Mitläufer, von ausländischen Regierungen und inländischen Journalisten
bis zu internationalen NGOs."
Samstag, 5.7.2003
Es sei getrommelt und geklagt: Ich kann mir schwer vorstellen daß eine
andere Regierung die Bahn noch schlimmer heruntergewirtschaftet hätte als es Rot/Grün fertig brachte.
Eine traurige aber unvermeidliche Bestandsaufnahme von Winfried Wolf in der Jungen Welt:
Deutsche Bahn AG - eine verheerende Bilanz;
Zur Leidensgeschichte der Bahnreform
Dienstag, 1.7.2003
"Why would a government of Social Democrats and Greens place its faith
in the same economic program pursued by a conservative Republican administration in the US?"
(Untertitel eines englischsprachigen Telepolis-Beitrags).
Ja, warum eigentlich?