Kommentare aus der AMAZONAS-Box
Politik und Technik aus München - Pazifistisch
mit dem Fahrrad (Peace, cycling and more)

Energiepolitik

Dienstag, 8.9.2009    

mehr Grünsuppe

Über die "Ditfurth" hab ich mich immer wieder geärgert mit manchen Positionen. Aber der Text über die Grünen ganz aktuell passt mir irgendwie schon. Es ist allerdings ein "Ein-Punkt-Text" zur 5.9.09-Demo, die ganze Militär-und-Kriegs-Kiste kommt leider gar nicht vor.

Aber der Anti-Atom-Punkt ist gut abgehakt, und die SPD muß man ger nicht mehr extra betrachten ;-)

BTW:
Auch die Grünen (und die SPD) unterstützten die Genehmigung für den Atomforschungsreaktor München II (FRM II in Garching) - Lokale Grüne wohl eher nicht, aber so funktioniert es eben ...

Sonntag, 26.7.2009    

Strom verteilt sich ..

bei Heise (Wolfgang Pomrehn), könnte ein Aha-Erlebnis sein:
... Damit sind derzeit acht der 17 deutschen AKWs vom Netz. (Bei der Anti-AKW-Kampagne contrAtom wird über den Zustand der Meiler Buch geführt.) Zusätzlich standen am Freitag und Samstag noch mehrere der von RWE betriebenen Steinkohlekraftwerke still. Offensichtlich gibt es einen erheblichen Überschuss an Kraftwerkskapazitäten, denn von Engpässen in der Versorgung war nirgendwo die Rede.

Sonntag, 16.11.2008    

Nukleare Expertise

Ich bin ja sonst eher aus pazifistischer Sicht am Suchen und hätte für Zusätzliches nicht wirklich Zeit. Nun traf ich zufällig auf einen Bericht zur Asse (PDF 76 kB, 21 Seiten), und den finde ich doch spannend. Blieb anderes halt liegen :(

Zitieren kann ich da nix - man kann sich nur durcharbeiten oder es lassen.

Donnerstag, 23.10.2008    

E.ON gets fingered

Die großen internationalen Konzerne lieben es, sich in glänzenden Stadtpalästen zur Schau zu stellen - so auch E.ON in München - fällt mir immer als sehr aufdringlich auf.

Aber manchmal gelingt es diese "Bühne" auch anders zu nutzen, so gestern in München. Die britischen Klimaaktivisten waren gut drauf, wie die Bilder zeigen ;-)

E.On, F.OFF! - gegen "a coal-fired power station in Kent"

via Mailingliste

Der Castor ruft ..

bei Indymedia gefundenKann ein Castor rufen? - Egal, wenn ein Watzman das kann, warum nicht auch ein Castor ...

Bild aus den Kommentaren.

Samstag, 16.2.2008    

heute mal drastisch ...

Your Car Kills... aber ich kann Bildern oft nicht widerstehen ...

Montag, 3.12.2007    

Zitat des Tages

"Bin übrigens froh, ebenfalls Fördermitglied bei Greenpeace zu sein, sonst könnte ich jetzt nicht ebenfalls kündigen."

.. so ein gewisser Sebastian bei Niggemeier in den Kommentaren zu der Geschichte, daß Greenpeace, Bund usw. mit Bild wieder mal ein Faß aufmachen ...

Es gibt Sachen (Gentechnik-Infos ...), bei denen ich nicht weiß wer die außer Greenpeace so machen kann, aber bei diesen Bild-Geschichten ist der Ofen aus.

Sonntag, 4.3.2007    

Parlamentarismus ... Beispiel SPD

So funktionierts:
Wolfgang Dirschauer war als Energie-Referent lange Jahre Knotenpunkt aller Energiefäden in der SPD-Bundestagsfraktion. Am 1. Februar 2007 wechselte Dirschauer nach Angaben der Zeitschrift E&M zu Vattenfall in die Klimaschutz-Abteilung. In Dirschauers Amtszeit fällt das Energiewirtschaftsgesetz, das weitgehend nach den Wünschen der Stromwirtschaft gestaltet ist.
Dirschauers Vorgänger als Energiereferent der SPD-Bundestagsfraktion war Gerd von der Gröben. Gröben ist inzwischen Generalbevollmächtigter von E.ON.

via Nachdenkseiten

Tiroler Zirkus

TIWAGquintessenz erinnert wieder mal an die TIWAG-Pro/paganda.

damals hat mich das schon fasziniert, insbesondere wie beim Kampf dagegen die kleine tapfere Webseite die Nase vorne hat :)

Samstag, 22.4.2006    

Tschernobyl

RadioaktivMeine Erinnerungen an Tschernobyl hab ich vor einem Jahr aufgeschrieben, jetzt bei dem "runden Jubiläum" kommen sie erst recht wieder hoch.

Der Jahrestag bekommt seine besondere Dringlichkeit durch die Iran-Situation. Von hierzulande wurde der Iran schließlich umfangreich mit Nukleartechnologie beliefert. Das ist offensichtlich ein neoliberales Geschäftsmodell: Erst heftig liefern, und hinterher das gelieferte als Vorwand nutzen um alles klein zu schießen, damit der Zyklus erneut ...

Eine Facette der Nuklearwirtschaft ist mir noch wichtig: Die ganzen NATO-Kriege (und die NATO ist mehr oder weniger immer beteiligt) laufen immer mit einem Vorwand einem Land, na ja, zu helfen.

Und fast immer wurde bisher die Depleted-Uranium-Munition eingesetzt. Die "Zielländer" werden systematisch und kaltschnäuzig vergifted. Das "Depleted Uranium", aus dem nuklearen Abfall, ist weiter radiaktiv verseucht, und wird als Feinstpulver im Lande verteilt. Die Folgen sieht man am schlimsten an den Mißgeburten - schwer auszuhalten. Trotzdem kaum ein Thema in "unserer" Öffentlichkeit ...

Ergänzung: Ralph fragt nach Erinnerungen: wie oben erwähnt ...