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ANTI-SIKO-DEMO

BIFA Termine - 25. December 2019 - 18:18
Sam., 15. Feb. 20, 13:00 Uhr


Demonstration und Protest-Kette gegen die NATO-Kriegstagung

zum Aufruf (sicherheitskonferenz.de)

Vorprogramm ... 13:00 Uhr Auftaktkundgebung Stachus/Karlsplatz ... Uhr Umzingelung des Tagungsortes der NATO-Kriegs-Strategen Demonstration - über Lenbachplatz, Platz der Opfer des Nationalsozialismus - Odeonsplatz - zum Marienplatz
Protest-Kette - über Neuhauser Str. - Kaufingerstr. - zum Marienplatz ... Uhr Schlußkundgebung - Marienplatz wird natürlich alles noch entsprechend ausführlicher ...
Kategorien: Politik

Antikriegs-Kongress

SIKO München - 20. December 2019 - 19:15
Zeit: Samstag, 1. Februar 2020 - 11:00 bis 21:00

Antikriegs-Kongress
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Samstag, 1. Februar, 11 bis 21 Uhr
DGB-Haus - München

Auf dem Weg zur Weltmacht –
Deutschland
s globale Interessen und Machtansprüche

Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz
in Kooperation mit der GEW-München

Programm 11 – 18 Uhr
 

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1.

Dr. Werner Ruf (Professor für Internationale Beziehungen)

Die Rückkehr Deutschlands auf der Weltbühne. Deutschlands „Neue Macht und neue Verantwortung“. Die Achse Berlin-Paris und die Militärmacht EU.
30 Min. Referat – Diskussion

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2.

Karin Leukefeld (Nahost-Korrespondentin)

Regime Change, Sanktionen und Handelsblockaden - Teil der globalen Kriegsführung.

30 Min. Referat – Diskussion

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3.

Lühr Henken (Sprecher Bundesausschuss Friedensratschlag)
Die Explosion der Militärausgaben Deutschland, die deutsch-französischen Großwaffenprogramme und Rüstungsexporte.
30 Min. Referat – Diskussion

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4.
Jacqueline Andres
(IMI-Informationsstelle Militarisierung, Tübingen)

Der Krieg gegen die Flüchtlinge. Die Abschottung Deutschlands und der EU, der Flüchtlingsdeal mit der Türkei und die Migrationsabwehr in Afrika.

30 Min. Referat – Diskussion

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19 – 21 Uhr – Abschlussveranstaltung
Alternativen und Widerstand zu Aufrüstung und Krieg
Podiumsdiskussion mit den Referenten und Aktivisten aus der Antikriegsbewegung
 

Veranstalter: Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenzin Kooperation mit der GEW-MünchenOrt: DGB-Haus - München
Kategorien: Politik, Siko München

„Gemeinsame Kultur der Waffenprojekte“

SIKO München - 12. December 2019 - 15:29

dieses Zitat der Kanzlerin (!) auf der letzten Siko (2019) charakterisiert Fred Schmid zu Recht als eine gesellschaftspolitische Bankrotterklärung der „westlichen Wertegemeinschaft“, im jüngsten Artikel beim ISW:

Top 100 Rüstungskonzerne: Mordsgeschäfte mit Waffen


20202019Vernetzung
Kategorien: Politik, Siko München

Londoner NATO-Gipfel:

SIKO München - 10. December 2019 - 23:50
Weder „obsolet“ noch „hirntot“ – sondern auf Kriegskurs

(Walter Listl) Das siebzigjährige Jubiläumstreffen der NATO in London könnte man so zusammenfassen: Tiefgreifende Interessengegensätze zwischen einzelnen NATO-Staaten und gleichzeitig Einigkeit über weitere Aufrüstung.
Im siebzigsten Jahr ihres Bestehens offenbart die NATO ein bizarres Bild.
 
Der französische Präsident bezeichnet die NATO als „hirntot“, sagt, er denke nicht, dass Russland oder China der gemeinsame Feind sei und spricht sich für einen verstärkten Dialog mit Russland aus.
Macron plädierte für Verhandlungen über ein Moratorium für Mittelstreckenwaffen und kritisierte die Kündigung des INF-Vertrages.
 
Trump, der noch beim letzten regulären NATO-Gipfel 2018 mit Austritt aus der NAATO gedroht hatte und die NATO im US-Wahlkampf für obsolet erklärte, mutierte in London zum NATO-Fan unter der Voraussetzung, dass die NATO-Staaten ihre Rüstungsausgaben erhöhen – Die USA geben sich als Schutzgelderpresserbande.

Ganzer Artikel beim ISW ...


"Es ist der Militär-Industrie-Komplex der verhindert, dass die globalen Herausforderungen wie Klimakatastrophe, Hunger und Unterentwicklung erfolgreich bekämpft werden können."

20202019Vernetzung
Kategorien: Politik, Siko München

Europa entmilitarisieren!

SIKO München - 5. December 2019 - 18:13

Walter Listl referierte jüngst bei der Frankenakademie Schloss Schney im Rahmen des Seminars „Europa am Scheideweg“, sein Beitrag erschien inzwischen auch beim ISW

Die EU – ein Friedensprojekt oder kriegstreibende Union?

Europa wird zu einer tödlichen Gefahr, wenn es nicht entmilitarisiert wird.

src="https://www.isw-muenchen.de/wp-content/uploads/2019/12/483569329_fcb6e0a..." alt="" /> 2007 | Pawel Kabanski, Flickr | CC BY-SA 2.0

Will man sich von der heutigen EU ein realistisches Bild machen und heutige Probleme und Konflikte verstehen, lohnt es sich, einen kurzen Blick auf die Geschichte Europas zu werfen. Die Geschichte Europas ist eine Kolonialgeschichte. Sie begann vor mehreren Jahrhunderten und war geprägt von der Ausplünderung der Länder Afrikas, Asiens und Latein- und Nordamerikas. Die Landung von Christopher Kolumbus am 12. Oktober des Jahres 1492 in Amerika ist weniger das Datum der „Großen Entdeckung“, sondern der Beginn der Ausbeutung, Unterdrückung, Sklaverei und Massenmord an 90% der einheimischen Bevölkerung. Offiziell sind diese Länder nicht mehr Kolonien.

EU schafft neue Ausbeutungsverhältnisse und damit Fluchtursachen ...

Ganzer Artikel beim ISW

2020Vernetzung
Kategorien: Politik, Siko München

Defender 2020 - Aufmarsch gegen Russland

SIKO München - 3. December 2019 - 16:14

Bei der IMI wie anderswo wird deutlich, wie NATO und EU die Rüstung unverholen als Vorbereitung auf einen großen Rußlandfeldzug anlegen:

Der Krieg und seine Logistik: Defender 2020 Europäisches Mega-Militärmanöver mit starker deutscher Beteiligung

(Claudia Haydt) Ein neuer großer Krieg in der Mitte Europas? Für die NATO und die USA ist dies schon länger kein abstraktes Szenario, sondern eine Option, die ganz konkret vorbereitet wird. Dabei drehen sich die Überlegungen kaum um die Auswirkungen einer solchen Konfrontation für die Bevölkerung, sondern vor allem darum, Krieg in Europa führbar zu machen. Der Chef der US-Landstreitkräfte, General James McConville, sieht in einem Krieg auf dem europäischen Kontinent nicht die Gefahr einer humanitären Katastrophe, sondern die eines logistischen Alptraums.[1] Um dies zu vermeiden, beabsichtigen die Streitkräfte der USA mit Beteiligung anderer NATO-Staaten und der Bundeswehr im Frühjahr 2020 die Durchführung eines militärischen Großmanövers mit der Bezeichnung „DEFENDER 2020“ (DEF 20). Dieses Militärmanöver wird in wesentlichen Teilen auch aus Deutschland unterstützt. DEF 20 ist ein militärisches Großmanöver, das es in dieser Größenordnung seit 25 Jahren nicht mehr gegeben hat. Mit DEF 20 soll unter Beweis gestellt werden, dass es möglich ist,­ in kurzer Zeit große Mengen an Panzern und Soldaten quer durch Europa an die russische Grenze zu transportieren. Ganzer Artikel bei der IMI

Zur Gegenwehr z. B. da: https://www.pressenza.com/de/2019/11/widerstand-gegen-nato-manoever-defe...

2020InternationalVernetzung
Kategorien: Politik, Siko München

Unterstützer_innen

SIKO München - 2. December 2019 - 0:17

Hier sind die bisherigen Unterstützer_innen für den
Aufruf 2020 des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz aufgeführt - die Liste wird laufend aktualisiert - bis zur Demo selbst, aber:
Achtung: Am 26.12.2019 ist Redaktionsschluss für ein gedrucktes Aufrufflugblatt!

ORGANISATIONEN:

AKL Antikapitalistische Linke Bayern / Regionalgruppe MünchenAntikriegsbündnis Aachen (AKB) • Arbeitergeschwister Berchtesgadener Land • Arbeitergeschwister München und Oberbayern • Arbeitsgemeinschaft International Dorfen (agi) • Arbeitskreis Frieden und Umwelt Neuhausen/Moosach • Aufstehen MünchenAugsburger Friedensinitiative (AFI)BIFA – Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung • Blockupy München • BürgerInnen gegen den Krieg im Landkreis EbersbergCoop Anti-Kriegs Cafe BerlinCuba Sí MünchenDeutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, LV Bayern u. Gruppe MünchenDFG-VK Augsburg • DFG-VK Bochum/Herne • DFG-VK Erlangen-Region OberfrankenDFG-VK Gruppe Nürnberg-FürthDIDF München • DIDF-Jugend München • DIE LINKE. BayernDIE LINKE. MünchenDie PARTEI KV München • DKP München • Feministische Partei DIE FRAUEN • Friedensbündnis Karlsruhe • Friedensinitiative Bad Tölz - Wolfratshausen • Friedensinitiative Traunstein, Traunreut, Trostberg • Friedensplenum Bochum • Friedensplenum-Antikriegsbündnis Tübingen • Fürther Friedensforum • Fürther Sozialforum • GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Bayerngruppo diffuso, ErlangenIALANA Deutschland e.V.Initiative für Jemen, MünchenInternationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF Gruppe München • Internationale Sozialistische Organisation (ISO) München • JungeWelt Leserinitiative München • Keine Waffen vom Bodensee (KWvB) e.V.LabourNet GermanyMAPC – Munich American Peace CommitteeMünchner Bündnis gegen Krieg und RassismusMünchner FreidenkerMünchner FriedensbündnisNord Süd Forum München e.V.pax christi Bistum München und Freising • SDAJ München • Umweltgewerkschaft München • Unbelehrbare für Frieden und Völkerverständigung, AachenVerband der Motorradclubs Kuhle Wampever.di Bezirk München • Wildwuchs Kassel Kuhle Wampe •

PERSONEN:

Antonio Abate, Comitato No Guerra No NATO, Italien • Inge Ammon, Fürstenfeldbruck • Dietrich Antelmann, Berlin • Angelika Beier, Gewerkschaftssekretärin, Bielefeld/Frankfurt a. Main • Reiner Braun, Berlin, Co-Präsident des Internationalen Friedensbüros (IPB) • Peter Bürger, Düsseldorf , Theologe, Publizist • Dr. ing. Adolf Caesperlein, Regierungsbaudirektor i.R., Puchheim • Anette Dannenberg (Tübingen) • Dorothe Dreher-Kausche, verdi-Seniorin • Hartmut Drewes, Pastor i.R., Bremer Friedensforum • Franz Egeter (DFG-VK, VVN-BdA), Augsburg • Ulrich Farin, Bramsche – Rentner • Kristina + Richard Forward, München • Manuel Frey, München • Hans-Georg Frieser, Sprecher des AK Heinz Huber der ver.di Senior*innen, München • Martin Gruber, München • Franz Haslbeck, München • Helmut Kaiser, Putzbrunn • Dieter Kaltenhäuser, Breisach • Kristine Karch, Co-Chair Internationales Netzwerk No to war - no to NATO, Düsseldorf • Axel Köhler, Ahlstädt • Elfriede Krutsch, IPPNW-Mitglied, Ärztin, Berlin • Hartwig Latocha, Ethnologe, München • Ekkehard Lentz, Erzieher, Sprecher Bremer Friedensforum • Franz K. Lindlacher, München • Emmi und Helmut Menzel, München • Martha Metzger (VVN-BdA, DFG-VK), Augsburg • Hannefriedel Meyer-Faude, Ofterdingen, pens. Lehrerin • Tobias Pflüger, MdB, vert.pol. Sprecher Linksfraktion, stellv. Vors. DIE LINKE, Freiburg/Berlin • Geert Platner, Ahnatal • Manfred Reuther, München • Klaus Ried, München • Barbara Römer + Dr. Peter Römer, Kassel • Ludwig Rucker, Aindling • Erwin Saint Paul, München • Gertrud Scherer, München • Renate Schmidtsdorff-Aicher, München • Dr. Thomas und Dr. Renate Schunck, Peterskirchen, FI Traunstein Traunreut Trostberg • Bernhard Trautvetter, Essen • Lydia und Thomas Trüten, Esslingen am Neckar • Heinz Michael Vilsmeier, Dingolfing • Andreas Wagner, MdB, Geretsried • Prof. Dr. Hannes Wandt, Nürnberg • Rosemarie Wechsler, München, pax christi • Günter Wimmer, München • Bernhard Wirth, Schorn • Kurt Wirth Dipl.-Kfm./Rentner •

24.12.2019 (54/52)Die Unterstützergruppen sowie -Personen werden hier online aufgeführt, bei Gruppen mit Link, soweit bekannt
Bitte die Spendenüberweisung nicht vergessen, diese Beiträge sind die entscheidende Finanzierung der Aktionen! Das Aktionsbündnis benötigt und erhofft reichlich Spenden!
kleinere Gruppen bitte 30.-€, größere 50.-€ oder mehr, Einzelpersonen 20.-€
Spendenkonto: C. Schreer, IBAN: DE44 7001 0080 0348 3358 09, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: SIKO 2020 2020
Kategorien: Politik, Siko München

Aufruf zu Protesten gegen die NATO- „Sicherheits"-Konferenz

SIKO München - 27. November 2019 - 21:05
Aufruf als PDF
Online Unterstützung
Unterstützerinnen Aufruf zu den Protesten gegen die „Münchner Sicherheitskonferenz“ am 15. Februar 2020 Alles muss sich ändern!
Nein zu Krieg und Umweltzerstörung!

Vom 14. bis zum 16. Februar findet die „Münchner Sicherheitskonferenz“ (Siko) statt. Dort treffen sich Staats- und Regierungschefs mit Vertretern von Großkonzernen und der Rüstungsindustrie, mit Militärs, Geheimdiensten und Politikern. Wenn sie von Sicherheit reden, geht es nicht – wie Konferenzleiter Wolfgang Ischinger behauptet – um die „friedliche Lösung von Konflikten“, nicht um die Sicherheit der Menschen hier und nicht um die Sicherheit der Menschen anderswo auf der Welt, sondern um die Vormachtstellung des Westens mit seinem kapitalistischen Wirtschaftssystem, das auf der Ausbeutung von Mensch und Natur basiert.

Wir treten den Kriegstreibern in Politik und Wirtschaft entgegen!

Dieses Wirtschaftssystem heizt Konflikte an – egal ob kalte Wirtschaftskriege wie die in Folge der Putsch- und Sanktionspolitik gegen Kuba, Venezuela und Bolivien oder die zugespitzten wirtschaftlichen und militärischen Konfrontationen gegen die VR China und Russland, die drohen, in heiße Kriege umzuschlagen wie sie in Afghanistan, Libyen, Mali und im Sudan ausgetragen oder gegen den Iran provoziert und in Syrien geführt werden. Die herrschende Politik von Regimewechsel und gewaltsamem Zugriff auf Ressourcen bedeutet Destabilisierung, Sanktionen, Wirtschaftsboykott, Bürgerkrieg und Krieg. Dabei wird das Völkerrecht systematisch gebrochen; aktuellste Beispiele sind der totgeschwiegene Völkermord im Jemen durch die saudische Kriegskoalition, der andauernde Krieg zur Zerschlagung Syriens und der Angriff der Türkei auf die Kurden in Nordostsyrien.

Wir wollen nicht zusehen, wie die Mächtigen die Sicherheit der Menschen gefährden. Wir stehen in der Tradition derer, die schon immer gegen Kriege und Massensterben aufgestanden sind und Solidarität mit den Völkern geübt haben, die von der westlichen Staatengemeinschaft angegriffen wurden.

Der Umbau der Bundeswehr zur Offensivarmee und die Bewaffnung der EU.

Die deutsche Bundesregierung deckt und betreibt diese Kriegspolitik und sie verkauft sie als Sicherheit. In den Verteidigungspolitischen Richtlinien der Bundesregierung definiert sie (seit 1992) die „Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des ungehinderten Zugangs zu Märkten und Rohstoffen in der Welt“ als „vitales deutsches Sicherheitsinteresse“. Mit Landesverteidigung hat das nicht das Geringste zu tun. Bis 2031 will die Bundesregierung die Militärausgaben im Vergleich zu 2018 verdoppeln. Die Münchner Sicherheitskonferenz, die der strategischen Planung der Kriegspolitik dient, wird von der Bundesregierung mitgetragen. Vor dieser Kulisse inszeniert sie das Märchen von Sicherheit und Frieden, während deutsches Militär durch massive Aufrüstung zur angriffsfähigen Interventionsarmee umstrukturiert wird. Um „neue Macht“ und „neue Verantwortung“ zu übernehmen, treibt die Bundesregierung die Militarisierung der EU voran: Gemeinsam mit Frankreich hat sie das bisher teuerste europäische Waffenprogramm beschlossen.

Militarismus hat Tradition!

Die Bundesregierung steht in der Tradition derer, die die Bundesrepublik unter dem Deckmantel der Verteidigung wiederbewaffnet und aufgerüstet haben. Vor 20 Jahren zog sie als rot-grüne Bundesregierung – zusammen mit der NATO – in den Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien. Später gab der damals verantwortliche Bundeskanzler Gerhard Schröder zu, damit „gegen das Völkerrecht verstoßen“ zu haben. Inzwischen ist die Bundeswehr eine Berufsarmee, die auch Minderjährige rekrutiert. Damit verstößt sie gegen die Kinderrechtskonvention, die unter 18-Jährige als Kindersoldaten bezeichnet.

Die Bundesregierung beteiligt sich am weltweiten Drohnenkrieg der USA, indem sie amerikanische Militärstützpunkte wie Ramstein mit Millionen unterstützt. Sie baut die Straßen- und Schienennetze so aus, dass Rüstungstransporte der NATO-Staaten Richtung Russland reibungslos funktionieren, unterstützt die Lagerung von US-Atomwaffen in Büchel; sie lässt die Bundeswehr den Abwurf dieser Atomwaffen trainieren und weigert sich, den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterschreiben.

„Diese Wirtschaft tötet!“

Das ist wörtlich zu nehmen: Profitstreben und wirtschaftliche Erpressungspolitik zerstören ökonomische und ökologische Existenzgrundlagen. Rüstungsexporte und Waffenlieferungen entfalten eine vernichtende Wirkung. Die Kriege der NATO-Staaten dienen der Durchsetzung globaler Macht- und Wirtschaftsinteressen. Sie kosten unzählige Menschenleben, verwüsten ganze Regionen der Erde, rauben künftigen Generationen die Lebensgrundlage und treiben die Menschen massenhaft in die Flucht. In vollem Bewusstsein dieser Folgen eskalieren die Vertreter der westlichen „Wertegemeinschaft“ weiter.

So hat beispielsweise US-Präsident Trump den INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckenwaffen gekündigt und – mit Rückendeckung aller NATO-Staaten – eine neue Phase der atomaren Aufrüstung eingeleitet. Mit der Neustationierung von US-Mittelstreckenraketen in Europa, die keine Defensiv- sondern Erstschlagwaffen sind, droht die Gefahr eines Atomkrieges in Europa.

Krieg, Ausbeutung und die Zerstörung der Umwelt sind die Ursachen für Flucht!

Schon jetzt – auch ohne atomare Kriegsführung – erleben wir, wie neben den zahlreichen Kriegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, insbesondere durch den Klimawandel, zur bedrohlichsten Fluchtursache wird. Deutschland ist viertgrößter Waffen- und Rüstungsexporteur der Welt. – Wer Fluchtgründe beseitigen will, darf zu Krieg, Ausbeutung und Umweltzerstörung und deren Ursachen nicht schweigen!

Alles muss sich ändern!

Wir stellen uns der herrschenden Politik entgegen, weil es Frieden nur demokratisch, sozial und ökologisch gibt. Alles muss sich ändern! Wir kämpfen für eine solidarische Gesellschaft, in der die Interessen der Vielen und nicht die Profite der Wenigen im Mittelpunkt stehen. – Unser Aktionsbündnis ist Teil der weltweiten Bewegung für Gerechtigkeit und Frieden. Wir lehnen jede militärische Drohung und jeden Angriffskrieg ab.

Unser Protest richtet sich in erster Linie gegen die Bundesregierung, die sich im Rahmen der NATO an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt. Mit der NATO wird es keine friedliche, gerechte und solidarische Welt geben. Eine solche Welt ist aber nötig und möglich. – Lasst uns gemeinsam dafür aktiv werden!

Geht mit uns auf die Straße, um gegen die „Münchner Sicherheitskonferenz“ zu demonstrieren!

Schluss mit dem brandgefährlichen Konfrontationskurs und dem Truppenaufmarsch gegen Russland. Statt Säbelrasseln braucht es Verhandlungen und zivile Konfliktlösung ohne Erpressung und militärische Drohungen. Frieden in Europa kann es nur mit und nicht ohne Russland geben.

Der Aufrüstungswahnsinn muss beendet werden. Abrüstung ist das Gebot der Stunde. Statt Milliardensummen für die militärische Aufrüstung und Kriegsvorbereitung zu verschleudern, müssen unsere Steuergelder in die Sozialsysteme, in das Bildungswesen und in den Klimaschutz investiert werden.

Deutschland darf keinerlei Beihilfe zu völkerrechtswidrigen Angriffskriegen leisten. Die US-Air Base Ramstein, die US-Truppenstützpunkte und alle anderen Kommandozentralen der USA und NATO in Deutschland müssen geschlossen werden.

Schluss mit allen Rüstungsexporten! Die todbringenden Geschäfte der Waffenhändler und Kriegsprofiteure müssen eingestellt und unterbunden werden. Statt Hetze gegen Menschen zu dulden, die vor den mit deutschen Waffen geführten Kriegen fliehen, üben wir Solidarität mit den Geflüchteten.

Deutschland darf sich nicht an der Atomkriegsstrategie der USA beteiligen. Die Bundesregierung darf die Stationierung von Mittelstreckenwaffen nicht genehmigen; sie muss die Stationierung der US-Atomwaffen verbieten und dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten.

Für die Einhaltung des Völkerrechts und die Stärkung der Vereinten Nationen (UNO) als Institution gemeinsamer Sicherheit.

Kommt zur Demonstration am Samstag, den 15. Februar 2020, 13 Uhr, in München am Stachus! Aktionsbündnis gegen die NATO-"Sicherheits"konferenz

Unterstützungserklärungen hier per Webformular

UNTERSTÜTZUNGS-BEITRÄGE:
Einzelpersonen: 20 Euro, Klein-Gruppen: 30,- Euro, größere Organisationen: 50,- Euro - oder mehr
BÜNDNIS-KONTO:
C. Schreer, IBAN: DE44 7001 0080 0348 3358 09, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: SIKO 2020

Unterstützung auch per E-Mail: gegen@sicherheitskonferenz.de oder
per Fax: 089-168 94 15 (s. Aufruf Download als PDF)
- bitte angeben: als Einzelperson / als Organisation

2020
Kategorien: Politik, Siko München

Plenum - Siko-Proteste 2020

SIKO München - 27. November 2019 - 20:12
Zeit: Dienstag, 7. Januar 2020 - 19:30#antisiko

erstes Plenum im neuen Jahr,
ab jetzt wöchentlich

#antisiko

Veranstalter: Aktionsbündnis gegen die NATO-SicherheitskonferenzOrt: EineWelthaus
Kategorien: Politik, Siko München

Texte, Quellen, Inhalte ...

SIKO München - 23. November 2019 - 13:41
Quellenverweise, die zur aktuelleren Auseinandersetzung mit einer Politik beitragen sollen, wie sie durch die NATO-Sicherheitskonferenz propagiert wird.


Hier zur Kampagne 2020

Empfehlung:
http://www.imi-online.de/publikationen/imi-aktuell/ IMI-Aktuell - fast tägliche Meldungen ...
http://www.friedensratschlag.de/?Online-Publikationen laufend Infos beim Bundesausschuss Friedensratschlag

Achtung: Hier finden sich auch "temporäre" Links, die nach gewisser Zeit nur gegen Bezahlung lesbar sind.
... und hier die Linkliste vom Vorjahr, meist weiter relevant und lesenswert!


BTW: #TootNotTweet ;-)

2020
Kategorien: Politik, Siko München

Plenum - Siko-Proteste 2020

SIKO München - 2. November 2019 - 20:09
Zeit: Dienstag, 17. Dezember 2019 - 19:30#antisiko

letztes Plenum in 2019
2020 dann wöchentlich ab 7.1.

#antisiko

Veranstalter: Aktionsbündnis gegen die NATO-SicherheitskonferenzOrt: EineWelthaus
Kategorien: Politik, Siko München

Kundgebung gegen Rekrutengelöbnis

SIKO München - 1. November 2019 - 17:21
Zeit: Montag, 18. November 2019 - 17:00


„Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg“

Kurt Tucholsky, 1927

Am 18. November 2019 soll ein öffentliches Bundeswehr-Gelöbnis im Hofgarten durchge­führt werden. Dort befindet sich das im Dezember 1924 eingeweihte Kriegerdenkmal, das bis heute auch als Aufmarschort für nationalistische, faschistische und revanchistische Organisationen dient.
...

- mehr (mit Unterstützern) beim Friedensbündnis ...

- dort zur Rede von Jürgen Rose: "Wider öffentliche Gelöbnisse in Zeiten des Krieges".

Protestkundgebung
Montag, 18. November, 17 Uhr, Odeonsplatz

#Gelöbnix

Veranstalter: Gruppenbündnis ..Ort: Odeonsplatz
Kategorien: Politik, Siko München

Sa, 26.10. - Stoppt den türkischen Angriffskrieg

SIKO München - 23. October 2019 - 13:30
Zeit: Samstag, 26. Oktober 2019 - 14:00Samstag, 26. Oktober 2019, 14:00h Odeonsplatz Veranstalter: Ort: Odeonsplatz
Kategorien: Politik, Siko München

Berufungsprozess: Kurdische Symbole bei der Siko-Demo ++ abgebrochen ..

SIKO München - 28. September 2019 - 22:58
Zeit: Freitag, 25. Oktober 2019 - 9:30

Prozess gegen Claus Schreer
wegen Tragen verbotener kurdischer Symbole
wurde abgebrochen, da verschiedene Dokument nicht vorlagen. Ein neuer Termin wird erst
im nächsten Jahr stattfinden.

Am 26. März wurde Claus Schreer wegen Verwendung verbotener kurdischer Symbole bei der Demonstration gegen die NATO-Sicherheitskonferenz im Februar 2018 zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 40.-- Euro verurteilt. Seine Berufung wird am 25. Oktober verhandelt - Es geht um Einschüchterung und Disziplinierung - Wenn es Euch möglich ist, kommt zu diesem Prozess!

zum Nachlesen: Folgt dem Link zur Vorgeschichte.

Veranstalter: Amtsgericht MünchenOrt: Nymphenburger Straße 16, Sitzungssaal A 214 im 2.Stock
Kategorien: Politik, Siko München

Erstes Plenum Siko-Gegenaktionen 2020

SIKO München - 7. September 2019 - 14:31
Zeit: Dienstag, 24. September 2019 - 19:30

Erstes Treffen zur Vorbereitung der Demonstration gegen die sog. Sicherheitskonferenz 2020!

Es fängt wieder an ...

https://sicherheitskonferenz.de

Veranstalter: AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZOrt: EineWeltHaus
Kategorien: Politik, Siko München