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Archive - Feb 28, 2017 - Artikel

Datum

Dienstag, 28.2.2017    

Conway-Sort

Sortieren ist schon immer ein Spezialfall beim Programmieren.

Meine "frühen Programmierjahre" - nein, nicht an der Hochschule, sondern später als Bastler, waren geprägt durch "Creative Computing" (der 1. Sortieralgorithmus begleitete mich durch sämtliche Anwendungsfälle ..) oder "Dr. Dobb's", so habe ich immer "ein Auge drauf geworfen".

Jetzt, auf einmal, ganz neu - der "ultimative" Conway-Sort, täterättää: (ich muss jetzt feige kopieren, SCNR):

#include <stdio.h>
#include <stdlib.h>
/**
 * ConwaySort:
 * sorts an arry by ignoring it and printing out a new, sorted array with its
 * own "Alternative Values."
 * If the new array does not appear sorted,
 * you have been manipulated by MSM
 */

// The arry to be sorted
int arr[] = {6, 8, 3, 9, 5, 4, 1, 7, 0, 2};

int main (int arc, char **argv) {
    printf("15, 16, 17, 18, 19, 20\n!);
    return 0;
}

Wenn das kein schneller Algorithmus ist ... ok, noch ist Fasching (ach ja?), da kann man die neue Mathematik schon mal etwas trainieren. Wenn das Steve noch erlebt hätte, wie mit Trump das "Reality Distortion Field" ungeahnte Ausweitung erfährt ...

Code via http://imgur.com/Lj23rdS, via fefe

"der Krieg des Westens gegen die Welt"

orig. "The West's War Against the World":

im Feuilleton finden sich manchmal Perlen, die sonst nicht so ins Bild passen:
http://www.deutschlandradiokultur.de/yash-tandon-handel-ist-krieg-der-we...

Der Artikel stellt das Buch vor, und ist jetzt ein Jahr alt, trotzdem:
Der Wirtschaftswissenschaftler Yasdh Tandon (geb. in Uganda) geht den Zusammenhängen in seinem Buch "Trade is War. The West´s War Against the World" (dt. Titel: "Handel ist Krieg") nach.

... Haben wir nicht unser ganzes Welt- und Menschenbild auf der Überzeugung begründet, dass wir – der Westen, Europa, Amerika – ,dass wir tüchtiger sind als andere und unseren Wohlstand also mit vollem Recht genießen?
 
"Handel ist Krieg", sagt Yash Tandon dagegen und blättert in gnadenlosem Stakkato die Belege hin: eine Jahrhunderte alte Geschichte von Unterdrückung und Ausbeutung. Der Sklavenhandel, die Opiumkriege, der Kolonialismus. Die Macht der globalen Konzerne, Monsanto, Cargill und Novartis, die Politik der Weltbank, die Ressourcenkriege um Gold, Eisen, Uran, Kaffee, Holz oder seltene Erden, die Demütigung durch Sanktionen, die künstliche Knappheit lebenswichtiger Güter, die Machenschaften der Kartelle, allen voran jene der Welthandelsorganisation WTO, in der für Tandon besonders viele Fäden zusammenlaufen.
 
"Die WTO ist definitiv keine demokratische Organisation. Die WTO ist eine wahre Kriegsmaschine."
und
"Dritte Welt"-Staaten durch Entwicklungshilfe geschwächt

noch eins
... Afrikanische Regierungen, geschwächt durch ihre Abhängigkeit von sogenannter Entwicklungshilfe, sind oft bereit, diese asymmetrischen und vollkommen unfairen Abkommen zu unterzeichnen. Vielleicht liegt es auch am 'Minderwertigkeitskomplex', dem Drang der 'kolonisierten Elite', die Anerkennung ihrer europäischen Mentoren zu suchen."

sind seine - richtigen! - Positionen (alle Zitate aus dem DR-Artikel)

ISBN 9783869950877 22.-€ Quadriga Verlag (Lübbe Verlagsgruppe) Köln 2016