Kommentare aus der AMAZONAS-Box
Politik und Technik aus München - Pazifistisch
mit dem Fahrrad (Peace, cycling and more)
Mittwoch, 9.3.2005    

Irak: die Besatzung bekämpfen, nicht die Menschen ...

Eigentlich dachte ich es steht schon beim Friedensratschlag, aber die E-mail-Rundsendung war schneller, und ich warte nicht erst ab:

Peter Strutynski hat aufgepaßt: Die Junge Welt, ein auch hier oft nutzbringend zitiertes linkes Blatt, hat einen häßlichen Ausreißer geboten. K. von Raussendorff läßt dort anläßlich der kommenden "Irak-Konferenz" (Link ist down einen Rundschlag (JW, 8.3.2005) los, der die meisten Friedensbewegten saudumm vor den Kopf stoßen muß.

Peter hat reagiert, und da dies ausdrücklich in einem offenen Brief schreibt, gebe ich den hier ganz wieder, weil er dies angemessen trifft. Nochwas von mir zu von Raussendorff: Natürlich ist nicht alles was er schreibt falsch (auch muß man nicht jede Silbe von Peter unterschreiben ;-) ), darum geht es nicht; umso wichtiger ist es, genauer hinzuschauen, also:

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Stellungnahme zum Artikel von v. Raussendorff: Siegt Bush in Babylon?
(jW, 08.03.05) - Gleichzeitig Offener Brief an die Irak-Konferenz
 
Was mag wohl den (Mit-)Organisator einer Konferenz dazu veranlassen, im Vorfeld jene Kreise zu beschimpfen, die noch am ehesten als Publikum für die Konferenz in Frage kommen? Klaus v. Raussendorff weiß es womöglich selber nicht oder es ist ihm völlig egal. Jedenfalls erweist er der Konferenz damit einen Bärendienst.
 
Das ist umso bedauerlicher, als es um das Thema Irak geht. Auf einer Konferenz in Berlin soll über die Situation im besetzten Land informiert und über den Widerstand gegen die Besatzer diskutiert werden. Ein wichtiges Unterfangen, zumal wenn man sieht, dass das Thema wieder weitgehend aus dem Blickfeld der breiten Öffentlichkeit verschwunden ist. Der Artikel von K.v.R. ist indessen nicht geeignet, an dieser Situation etwas zu ändern. Im Gegenteil. Gerade der Friedensbewegung, die vor zwei Jahren massenhafte Proteste gegen den - damals drohenden - Krieg organisierte, wird vorgeworfen, der herrschenden politischen Klasse mittlerweile auf den Leim gegangen zu sein, indem sie der pauschalen Diffamierung des irakischen Widerstands als "Saddam-Anhänger, islamische Fanatiker und ausländische Terroristen" Glauben schenke und dem Widerstand die "Anerkennung als fortschrittlicher Faktor der Weltpolitik verweigert" habe.
 
Ich kann selbstverständlich nicht für "die" Friedensbewegung sprechen, ich meine aber die Position relevanter Teile der Friedensbewegung recht gut zu kennen. Diese haben ihren "Frieden" mit den Aggressoren und Besatzern mitnichten gemacht, sondern beharren bis zum heutigen Tag auf den zentralen Forderungen: Abzug der ausländischen Besatzungstruppen, Übertragung der vollen Souveränitätsrechte an das irakische Volk, Bewahrung der territorialen Integrität und staatlichen Einheit, Reparationszahlungen von Seiten der "Alliierten" zum Wiederaufbau des Landes, Durchführung freier, gleicher und geheimer Wahlen unter Aufsicht neutraler internationaler Beobachter. Bei verschiedenen Anlässen hat die Friedensbewegung ihre Kritik an der fortgesetzten Besatzung sowie an den sich häufenden Kriegsverbrechen (von Folter bis zu unterschiedslosen Bombardierungen von Wohnbezirken, z.B. Falludscha) deutlich gemacht. Dies war zuletzt auch der Tenor bei den Protesten gegen den Bush-Besuch in Mainz.
 
Eines wird man der Friedensbewegung aber nicht verbieten können: So sehr sie in ihrem Engagement gegen Krieg und Besatzung die von den Aggressoren begangenen Verletzungen des Völkerrechts und des humanitären Kriegsvölkerrechts (Genfer Konventionen) anprangert, so wenig darf sie die Augen vor ähnlichen Verbrechen auf der anderen Seite verschließen. Mit einem alles entschuldigenden "Es gibt keinen sauberen Krieg" ist es nicht getan. Vielmehr muss auch die bewusste Tötung unbeteiligter Zivilpersonen, von Frauen und Kindern durch angebliche "Widerstandskämpfer" als das bezeichnet werden, was es ist: als gemeines Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wer darüber den Mantel einer beschworenen Einheit der "antiimperialistischen" Kräfte hüllt, indem er kurzer Hand "politische Differenzen" in der "Bewertung der verschiedenen Widerstandsformen" gelten lässt, hat nicht begriffen, dass das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit universelle Gültigkeit hat. Man kann es im einen Fall - gegenüber den Kriegstreibern aus den USA - nicht lautstark einklagen, im anderen Fall aber - bei Terroranschlägen auf Zivilpersonen - achselzuckend (oder sogar augenzwinkernd) darüber hinweg gehen, auch wenn die Größenordnungen total unterschiedlich sind. Verbrechen gegen die Menschlichkeit taugen nun einmal nicht zum gegenseitigen Aufrechnen.
 
Vielleicht ist meine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem jW-Artikel aber auch verlorene Liebesmühe. Offenbar hatte sein Autor gar nicht die Absicht, um Standpunkte in der Friedensbewegung zu ringen. Zwar findet er es "bedauerlich", dass "Teile der Antikriegsbewegung" in die "Falle" der herrschenden Propaganda getreten seien, "überraschend" sei das aber nicht. Gewiss: Wer die einzige "antiimperialistische" Wahrheit, die dem Prinzip folgt, "der Feind meines Feindes ist mein Freund", für sich gepachtet hat, dem kommt der diagnostizierte "bürgerliche Pazifismus" (igitt!) gleichsam als self-fulfilling prophecy gerade recht. Ich wollte mich dennoch zu Wort melden, weil mir der weltweite Widerstand gegen Krieg und Besatzung (auch hier zu Lande etwa in Form einer konsequenten Haltung gegenüber der Militarisierung der Außenpolitik und der Komplizenschaft mit der US-Regierung) ein viel zu wichtiges Anliegen ist, als es einem selbsternannten Oberlehrer zu überlassen.
 
Peter Strutynski, Kassel

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Übrigens, die Gäste, die zur Zeit auf einer friedensbewegt organisierten Reise in Deutschland über das Massaker gegen Falludja berichten (und auch hier in München waren), haben sehr klar zwischen Gegenwehr gegen die Besatzung und die Attentate gegen die Bevölkerung unterschieden - die Anschläge gegen die Kirchen oder Moscheen usw. gab es beispielsweise früher nicht ...
Sie machten auch klar, wie sehr die Besatzung Terrorismus ist, und eben keine Sicherheit bieten kann und wird und nicht zu rechtfertigen ist ...

Monsanto gegen die ganze Welt

Bekanntlich war Lula der Hoffnungsposten für Brasilien. Jetzt ist ein weiterer Dammbruch zu verzeichnen: (auch bei Telepolis gelesen, von Brigitte Zarzer):

"Brasilien gibt grünes Licht für Gentech-Multis.
 
Jahrelang war das Land für Europa erste Bezugsquelle bei gentech-freiem Soja. Jetzt wird der Anbau von GV-Soja definitiv zugelassen. ..."

Monsanto ist schlimmer als Microsoft. Machen wir Gegenwehr wo immer möglich ...

Rüstungsboom

MassakerGerade erst habe ich die militärische Exportoffensive in Nahost erwähnt, legt Harald Neuber bei Telepolis noch schlimmere Zahlen vor.

Ausgangspunkt ist eine vom Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit (BITS) verfaßte Studie (PDF 290k), die nachzeichnet, wie sehr der Waffenhandel durch "Komponentenexport" die eigentlich behaupteten Beschränkungen umgeht.

Die "Richtlinien für den Rüstungsexport" werden so wie viele andere friedenspolitischen Schaufenstersprüche zu Potemkinschen Fassaden.

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noch bei BITS (Thema Kleinwaffenexport) gefunden: "...argumentieren, daß die Reduktion der Nachfrage nach Waffen zunächst Vorrang vor der Rückgabe von Waffen haben sollte."

Mittwoch, 9.3.2005    

Peace Operations

Was denkt man sich bei der Bezeichnung "International Peace Operations Association (IPOA)"?

Klar doch: Das ist der Verband der privaten Söldnerfirmen, die durch den Krieg gegen den Irak so richtig bekannt wurden ...

Gefunden im Artikel "Neue Kriege, neue Söldner - Private Militärfirmen und globale Interventionsstrategien" von Rolf Uesseler in den jüngsten Blättern (ganzer Artikel nicht öffentlich online)

Der Kanzler dealt mit Waffen

der Focus (kann sich selber linken) berichtet über die Waffengeschäfte bei der Nahostreise von Schröder:

„ ... Die Genehmigung ist kein Problem mehr“, freut sich ein Wehrtechnikmanager. „Die Bundesregierung will nur nicht, dass wir so laut Hurra rufen.“ „In den vergangenen Jahren können wir uns über die Bundesregierung nicht beklagen“, lobt denn auch ThyssenKrupp-Mann Borgschulte. „Die Bundesregierung und auch die Botschaften unterstützen uns sehr stark. ...“

In dem Artikel werden folgende Firmen aufgeführt:

Lürssen Werft
Thyssen
ThyssenKrupp Marine Systems
Diehl, Nürnberg
Rheinmetall AG
Rohde & Schwarz
Siemens

Es gibt noch ein paar Einschränkungen - Panzer gehen noch nicht ganz wie Kühlschränke - aber die Richtung ist klar.

Update: hier die Meldung bei der Netzzeitung

Montag, 7.3.2005    

Bananenrepublik ...

... EU zeigt Julian für Google ;-)

Bananenrepublik

Visaskandal?

Das leuchtet mir ein, wie bei Genosse Tabu (Link wech) argumentiert wird:
"Je leichter es ist, legal und selbst bestimmt einzureisen, desto weniger wird Menschenhandel begünstigt, weil es dann nicht notwendig ist, sich an Schleuser zu wenden, um über die Grenze zu kommen. Erst durch die Abhängigkeit von Schleusern entsteht Erpressbarkeit, die Menschenhandel fördert..." ... weiter zu dem Interview mit Kobra

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Nachtrag:
wirres.net bringt dazu einen Text von Wladimir Kaminer: "Ein Vorschlag zur Güte"
(via Charming Quark)

EU-Kommision - Softwarepatente für die Konzerne

No Software PatentsZur großen Überraschung einiger Aktivisten segnete die EU-Kommission heute die verhängnisvolle Softwarepatentrichtlinie ab: http://www.heise.de/newsticker/meldung/57133

Einige Fragen:
* Warum waren Leute, die ich für Insider hielt, letzte Woche so sicher, daß die Kommission ihre Sturheit nicht weiterverfolgt - genau das wurde doch offensichtlich angesteuert?
* Die deutsche Bundesregierung hat sich - wieder einmal - entlarvt. Ausnahmsweise war es mal sinnvoll, daß sich eine fraktionsübergreifende Position im Bundestag ergab - und die Regierung hilft kaltschnäutzig mit, Konzernpolitik dagegen durchzusetzen.
* Kann es sein, daß bei der zur Zeit laufenden Debatte wg. EU-Finanzpolitik Querverbindungen bestehen - die deutsche Regierung möchte ihre Finanzpolitik weniger streng bewertet sehen, und kommt den Funktionären der Kommission deshalb bei dem anderen Punkt entgegen?

Auch Heise benennt, wessen Interessen u. a. die EU-Kommission (und mehr oder weniger auch die Bundesregierung) vertritt:

" ... Lob kommt ferner vom Branchenverband EICTA, der die Position Europas als "führender globaler Innovationsmotor" sowie "Arbeitsplätze, den Technologietransfer und den Wissensaustausch" gesichert sieht. ...". EICTA gehören Konzerne wie IBM, Microsoft, Nokia und Siemens an.

Ich werde jetzt nicht erklären, warum die Interessen der Genannten nicht die meinen sind.

Nachtrag: Bei der Tageschau (Link tot!) die Abstimmung im Ministerrat: Die Entscheidung fiel jedoch nicht einstimmig: Polen stellte seine Zustimmung unter Vorbehalt zahlreicher Änderungen in zweiter Lesung, Spanien stimmte laut Diplomaten ganz gegen den Entwurf, Belgien, Italien und Österreich enthielten sich der Stimme. Ungarn, Lettland, die Niederlande, Dänemark und Zypern forderten Nachbesserungen.
Und die BRD?

Sport ;-)

Signatur im Usenet, Gruppe de.rec.radfahren:

--
[Radfahren]
> Im Winter ist's Wintersport, im Sommer Sommersport. ;-)
Und von der Kneipentour nach Hause Breitensport, oder wie? :-}
[Stephan Gerlach + Jochen Bern in de.rec.fahrrad]

Textrichtung

"Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern" (ist der Satz nicht schön?)

Nachtrag wg. Bush

Klaus hat schneller als ich Bilder vom 23.2. in München (von mir) online beim Sozialforum, recht so ;-)

Montag, 7.3.2005    

"Pass auf, sie wollen dich umbringen"

so wird Giuliana Sgrena im Corriere della Sera vom 5. März 2005 zitiert. (Wiedergegeben nach der Mailingliste Globalisierung und Krieg).

Mehr darüber bei Indymedia (auch Ergänzungen) Telepolis da und da ("Es war keine Straßensperre").

Ergänzung: Bei ZMAG gibts eine Übersetzung des Il Manifesto-Textes von Giuliana Sgrena - (Link geändert, bitte suchen).

Karl was?

karierte Augen oder so, Schocki sagt "Karl Marx lesen" und ich sehe (meine zu sehen) ... "Karl May"

Historischer Kompromiss: Berlusconi und die Mafia

mit diesem Titel beschreibt Martin Morini wesentliche Funktionen und Entstehungsbedingungendes System Berlusconi im jüngsten Heft der Blätter

Leider sind immer nur einzelne Artikel online - dieser jetzt nicht, hier nur der Teaser:
" Seit dem Amtsantritt des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi im Mai 2001 verfolgt die politisch interessierte Öffentlichkeit außerhalb des Landes mit einer Mischung aus Verblüffung, Erschrecken und Unverständnis seine Regierungspraxis. Von vornherein wirkt ja ein Mann nicht unbedingt Vertrauen erweckend, der wegen Bestechung, Bilanzfälschung und illegaler Parteienfinanzierung erstinstanzlich verurteilt wurde, ..."

Jedenfalls hält der Artikel, was die Überschrift verspricht, und für die Überschrift lohnt sich dieser Eintrag, selbst wenn ich den Artikel nicht selbst bringen kann.

Ich merke schon, daß ich wg. Web viel weniger Papier lese, aber die "Blätter" habe ich weiter ("jahrzehntelang"!). Dieser Artikel hat es mal wieder geschafft, auch gelesen zu werden ...

..Internationals..

Internationals gewaltfreier

ein Film von Andreas Bock über den gewaltfreien Widerstand in Palästina und dessen Verbindung zur globalisierungskritischen Bewegung mit anschließender Diskussion (Bilder aus dem Flyer PDF 184k)

Widerstand

Mittwoch, 23.März 2005, 20 Uhr Pelkovenschlössl, Moosacher St.-Martins-Platz 2, 80992 München Eintritt 4.- €
Eine Veranstaltung der LINIE 1 Kulturverein München-Moosach e.V.

und Globalisierung

Drupal verglichen

Es gibt einige Vergleichstabellen für (Web-)CMS im Web (und ich hab wohl ein Dutzend CMS ausprobiert!). Speziell weist IT&W auf einen frischen Weblog-Vergleich hin. Die Auswahl sehe ich eher als zufällig. Trotzdem hab jetzt Drupal mal daneben gestellt ("GIF" war am einfachsten, die rote Unterstreichung war Zufall ;-):

"PHP over Static" hab ich mich nicht mit beschäftigt. Was Drupal aber kann ist Caching, ich weiß nicht wie die anderen "realtime" abschneiden. "*" meint "via Modul", was wohl "Plugin" im anderen Jargon entspricht. Ich weiß nicht sicher wie ich "Pluginlibrary" verstehen soll, jedenfalls hab ich bei Drupal eine sehr große Modulauswahl ...

Von den bei "The Smo" (lik tot) diskutierten Features klappt bei Drupal glaub ich alles ...

Entscheidend für meine Auswahl war vor allem, daß ich Drupal komplett "ohne Javaskript" und dabei "Cookies aus" zum Laufen brachte!

Freitag, 4.3.2005    

Drupal Konferenz - Infos online

Diese Site läuft mit Drupal - eine überzeugende Erfahrung für mich. Drupal hat eine "große Community" - und wie die Berichte von der DrupalCon 2005 zeigen, ist sehr viel los. Geschickterweise "huckepack" bei einer breiteren Konferenz, der "Free and Open Software Developer's European Meeting", kurz FOSDEM. FOSDEM Beim Angucken der Bilder hatte ich zunächst den Eindruck - lauter Powerbooks ;-) stimmte aber nicht ganz Im Rahmen/am Rande dieser Großveranstaltung fand allerhand für Drupal statt - es bleibt spannend; lassen wir uns überraschen. Ich war noch nicht so weit, meine eigenen Feature Requests aufzustellen, so hoffe ich doch daß es genau auch meine Wünsche sind, die "in der Luft liegen" (wahrscheinlich ist das meiste unterwegs, bevor ich es überhaupt formuliere ;-)

PHP on Mac

Schockwellenreiter fragte nach einer PHP-IDE, und ich war wohl einer von zwei die antworteten ;-)

Seit ich anfange es zu verstehen bin ich PHP-Fan, und für MAC OS X gilt ähnliches. Deshalb war es naheliegend darauf hinzuweisen, daß Apple sich dazu Gedanken gemacht hatte, und Jörg griff das dankbar auf (bzw. wußte es wohl auch schon vorher).

Die Software für das "CMS" dieser Seite, Drupal, ist mit PHP geschrieben. Auch meine vorherigen Experimente enthielten schon PHP-Schnipsel. Trotzdem, die paar Zeilen die ich mit PHP experimentierte liefen mit dem nächstbesten Editor (mit guten Erfahrungen). Irgendwann werd ich aber meinen eigenen Empfehlungen auch folgen - mit oder ohne OS X ;-)

edit, weil Apple Xcode auf der OS X Seite "beiseite geschoben" hat ...

War! What is it good for?

... Absolutely nothing - leider kein MP3 mehr da :(
Musik zum Wochenende - diesmal via IT&W auch wech,

Die Kollegen erzählen erzählten :( da eine bemerkenswerte Geschichte zu dem Song von Edward Starr umso interessanter ist das Stück!

Storebælt-Brücke gerammt

Storebaelt-Bruecke.jpg

Nichts ist undenkbar - die größte Brücke Europas wird - mir nichts, dir nichts - gerammt. Neugierig - und die Wikipedia via Google hilft!

Nachricht bei Reuters - Sorry, der Link ist tot .(

Noch ein Bild von den Mathematikern: Logo?

Freitag, 4.3.2005    

Story typografiert und gelettert

Mittwoch, 2.3.2005    

Flugblatt hat geklappt

- die Vorlage ist - auch dank des heftigen Endspurts von Wob - beim Druck, und als PDF im Netz:
http://www.muenchner-friedensbuendnis.de/aktuelles/A05/OM_Aufruf_05.pdf

Tip of the Day

Ich schaffe es trotz Interesse eigentlich nicht, dem Trafik in den Drupal-Mailinglisten zu folgen, aber heute entdeckte ich einen Artikel, der mit einem großen Anspruch daherkommt, den man gerne selbst überprüfen kann (meine Übersetzung der Untertitels - der Text ist englisch):
"Das absolute Minimum, was jeder Softwareentwickler unbedingt und eindeutig über Unicode und Zeichensätze wissen muß - keine Entschuldigung möglich"

hier: http://www.joelonsoftware.com/articles/Unicode.html

Mittwoch, 2.3.2005    

Armut berichtet

"Die Ergebnisse der Studie "Armut und Gesundheit" von der Nationalen Armutskonferenz sind ein vernichtendes Urteil der neoliberalen Politik von SPD und Grünen ..." mehr bei A New Morning.

BTW: Die Rezepte der sog. "Opposition" sind zumindest congenial ;-)

Die gute und die schlechte Nachricht

Netzzeitung, vorvorgestern schon:
* Die Bundeswehr beendet ihren Schutz von amerikanischen Kasernen in Deutschland.
* Private Sicherheitsdienste sollen ihre Aufgabe übernehmen.

Schneeradfahren, nachgehakt

Am Klausnerplatz bleibt es im Winter - wie hier - beim Fahrrad, und bei einem stimmungsvollen Foto wurde mein Text zitiert (fein) - aber ich hab den Eindruck daß ich in diesem Punkt mißverstanden wurde:
" ... Probleme beschrieben: Radfahren auf den vorgesehenen Wegen ist unmöglich, auf der Straße dagegen schon"

Das ist nicht mein Problem - ich sprach ja von "freier Auswahl" ;-)

Es ist manchmal eine gewisse Einschränkung daß man seine Trasse stark nach den Bodenverhältnissen ausrichtet, that's it.

Die "vorgesehenen Wege" halte ich dagegen ganzjährig für ein Problem, aber das ist ein anderes Kapitel - die Fahrbahn ist fürs Radfahren der bessere Platz, wenn man nicht per blauem Schild von selbiger verbannt würde ...

Nochmal zum Schnee: Es wird hier bemerkenswert quirlig geräumt. Bei den heftigen Schneefällen, wie sie dieses Jahr schon mehrfach vorkamen, häufen sich die kleinen Schneepflüge wie Käfer zur Saison des Biotops.

Trotzdem ist die Fahrbahn - dank "Präparation durch Autoreifen" - fast immer schneller frei, außer eben in den kleinen Nebensträßchen. Aber deswegen käme ich nicht auf die Idee, noch mehr Schneepflüge zu erwarten.

Außerdem: So kalt wie es zur Zeit ist, bleibt der Schneebelag tatsächlich meist bemerkenswert griffig :-)

Morgen, BIFA

vieles wäre morgen abend los (Terminüberschneidungen haben ihr Gutes - man kann nur 1es wahrnehmen, die anderen Termine "hat man sich gespart" ;-)

Für mich ist der BIFA-Treff dran. Es wird jetzt ernst mit der Vorbereitung für ein Engagement beim 1. Sozialforum in Deutschland

Neben dem Flugblatt (PDF) hatte ich hier mal eine Materialliste begonnen. Die Vorbereitungen wg. Ostermarsch kosten aber doch Zeit, so daß sich hier noch nichts Neues getan hat. Kommt aber ...

Montag, 28.2.2005    

Gail lügt

man muß die Projektwerkstadt nicht mögen, aber was sich da bei der CDU (und Partnern) von Gießen so alles an übler Hau-Ruck-Politik ansammelte geht auf keine Kuhhaut (hier via Indymedia).

Die Aktivistinnen müssen sich - mühsam - mit der Justiz zur Wehr setzen - dies hier zur Unterstützung.

(Mist - die Menüs der Projektwerkstattseite gehn bei mir nicht :-( )

Softwarepatente - EU-Mafia am Werk

Softwarepatente: EU-Kommission weist Richtlinienneustart offiziell zurück meldet der heise-Ticker.

Das Demokratieverständnis dieser Zentralen-Konzernlobbyismus-Hochburg ist irgendwie erhellend - es gibt keine Demokratie.

Immerhin gibt es beim Thema Softwarepatente etwas mehr Widerstand als üblich - die Petition hier (und mehr Links dort) laden zum Mitmachen ein.

Was meint Neustart? Die Debatten der letzten Zeit und zusätzliche EU-Mitglieder haben das Klima verändert, ein neues Abstimmungsverfahren des Textes würde heute anders aussehen - und das will die versammelte Konzernlobby nicht zulassen, sie versuchen den Durchmarsch ohne Rücksicht auf Glaubwürdigkeit. Es geht ja auch um mehr als Software - es geht um Marktkontrolle durch Monopole. so hab ich es zumindest verstanden

Sonntag, 27.2.2005    

Running Light Without Overbyte +

Jef Raskin war einer der ersten amerikanischen Namen, die bei mir hängen blieben. Da war die Phase, wo ich im Bahnhofszeitschriftenladen nahezu bedenkenlos Mondpreise für die amerkanischen Computermagazine ausgab - Byte, Dr. Dobbs, Creative Computing ... (nein, nicht alle und nicht auf einmal ;-)

Zu der Zeit oder kurz danach muß die Geschichte mit dem Mac gelaufen sein, die IT&W immer unter dem Teppich hervorholt, wo sie ol' Steve wohl gerne hätte.

Wenn ein Magazin schon auf dem Titel stehen hat "Computer Calisthenics & Orthodontia" (Dr. Dobbs) - dann muß das doch was Großes sein.

Und der 1 Jahrgang von Byte ...

An dies alles muß ich denken und nachgucken bei der Nachricht vom Tod von Jef Raskin , die heute ankam.